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Mitsukuri Shūkichi

Japanischer Komponist

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Mitsukuri Shūkichi (jap. 箕作 秋吉; * 21. Oktober 1895 in Tokio; † 10. Mai 1971 in der Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Komponist.

Mitsukuri studierte an der Universität von Tokio und war dann in Berlin Schüler von Georg Schumann und in Tokio von Joseph Rosenstock. 1935 gründete er die japanische Sektion der International Society for Contemporary Music, deren Generalsekretär er bis 1953 war. 1936 nahm er an dem Kunstwettbewerb anlässlich der Olympischen Spiele in Berlin mit der Komposition „Gesunder Sommer“ teil. Sein Beitrag wurde jedoch nicht prämiert. Seit 1939 war er Professor an der Universität von Tokio.

Er komponierte zwei Sinfonien und eine Sinfonietta, zwei sinfonische Dichtungen, ein Klavierkonzert, eine Klassische Suite, kammermusikalische Werke, Violin- und Klavierstücke sowie mehrere Lied- und Volksliedsammlungen.

1927: Romantische Suite, op. 3 für Orchester

1927: Klassische Musik, op. 4 für Streichquartett (oder Orchester)

1931: 10 Haikai von Basho, op. 8 für Stimme und Klavier (oder Orchester)

1935: Sonate für Violine und Klavier, op. 15

1935: Three Piano Pieces after the Flower, op. 16 für Klavier

1950: Sinfonie, op. 20 für Chor und Orchester

1953: Konzert für Klavier und Orchester

1958: Sakura-sakura für Violoncello und Klavier

Alfred Baumgartner: Propyläen Welt der Musik – Die Komponisten – Ein Lexikon in fünf Bänden. Band 4. Propyläen Verlag, Berlin 1989, ISBN 3-549-07830-7, S. 57/58.

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