Mission: Impossible – The Final Reckoning (vormals Mission: Impossible – Dead Reckoning Part Two) ist ein US-amerikanischer Actionfilm von Regisseur und Drehbuchautor Christopher McQuarrie, der am 21. Mai 2025 in die deutschen und zwei Tage später in die US-amerikanischen Kinos kam. Es handelt sich um den achten Teil der Mission-Impossible-Filmreihe und um eine Fortsetzung zu Mission: Impossible – Dead Reckoning Teil Eins aus dem Jahr 2023. In der Hauptrolle verkörpert Tom Cruise erneut den IMF-Agenten Ethan Hunt.
Die IMF-Agenten Ethan Hunt und Grace verfolgen Gabriel, einen Agenten, der für die mächtige künstliche Intelligenz „Die Entität“ arbeitet. Stattdessen nimmt jedoch Gabriel sie gefangen und zwingt Hunt, für ihn das Kernmodul, das sich als die „Hasenpfote“ aus Mission: Impossible III entpuppt, aus dem gesunkenen russischen U-Boot Sewastopol zu bergen, was ihm die Kontrolle über den Quellcode der Entität geben würde. Hunt und Grace können entkommen. Paris wurde in Österreich gefangen genommen und sitzt in Graz in der Haftanstalt Karlau ein. Ethan befreit sie und kann dabei sie und Agent Theo Degas rekrutieren. In London treffen sie Grace und IMF-Agent Benji Dunn. Sie entdecken ein Gerät, das Gabriel benutzt hat, um mit der Entität zu kommunizieren, und das Hunt eine Vision einer von der künstlichen Intelligenz geplanten kommenden nuklearen Apokalypse zeigt. Die Entität will Hunt dazu bringen, ihr Zugang zu einem atomwaffensicheren Bunker in Südafrika zu verschaffen, um ihre eigene Existenz zu sichern.
Hunt schickt sein Team los, um die Koordinaten der Sewastopol zu finden, während er sich mit Luther Stickell trifft, der eine von Gabriel in London deponierte Atombombe entschärft. Luther enthüllt, dass er selbst für die Entität eine Schadsoftware namens „Giftpille“ entwickelt hat, die Gabriel jedoch gestohlen hat. Luther opfert sich und bleibt zurück, um die Bombe zu entschärfen. Hunt stellt sich daraufhin der US-Präsidentin Erika Sloane, die angesichts der zunehmenden Kontrolle der Entität über die globalen Nuklearsysteme zur Zusammenarbeit aufruft. Da nur noch drei Tage bis zum Beginn der weltweiten Angriffe bleiben, überzeugt Hunt Sloane, ihn unabhängig handeln zu lassen, um die Sewastopol zu lokalisieren – gegen die Einwände von CIA-Direktor Eugene Kittridge.
Hunts Team reist zur St.-Matthew-Insel in der Beringsee, wo sich eine Sonaranlage aus der Zeit des Kalten Krieges befindet, mit der der Untergang der Sewastopol lokalisiert wurde. Sie machen den ehemaligen CIA-Analysten William Donloe ausfindig, der drei Jahrzehnte zuvor nach einem Einbruch in das CIA-Hauptquartier (siehe Mission: Impossible) auf die Insel verbannt worden war. Donloe verrät, dass er sich die Koordinaten der Sewastopol gemerkt hat, nachdem er die Sonarsignatur erkannt hatte. Als Grace, Benji, Paris und Degas sowie Donloe und seine Frau Tapeesa eine russische Spezialeinheit in einem Feuergefecht aufhalten, übermittelt Donloe dem Team die Koordinaten.
Hunt begibt sich an Bord des Flugzeugträgers USS George H. W. Bush in den Nordpazifik, um zum Wrack der Sewastopol zu tauchen. Hunt birgt das Modul, löst aber aufgrund des Gewichtes des eindringenden Wassers gleichzeitig aus, dass das Wrack auf der Kontinentalschelf-Kante abrutscht. Hunt, der nur knapp durch ein Torpedorohr entkommen kann, ertrinkt beinahe während des Aufstiegs, wird aber von Grace und Tapeesa mit Hilfe einer behelfsmäßigen Dekompressionskammer gerettet und wiederbelebt. Wieder vereint mit dem IMF-Team erläutert Hunt seinen Plan, die „Giftpille“ zu verwenden, um die Entität auf ein physisches Laufwerk zu laden und zu isolieren, so dass sie von der Außenwelt abgeschnitten ist. Hunt vermutet, dass Gabriel bereits mit der „Giftpille“ im Bunker in Südafrika wartet, um selbst die Kontrolle über die Entität zu erlangen, indem er Hunt zwingt, das Modul herauszugeben.
Als das Team den Bunker in Südafrika erreicht, findet es ihn bis auf Gabriel und seine Verbündeten verlassen vor. Gabriel enthüllt eine weitere Atombombe mit einem zwanzigminütigen Countdown und verlangt das Modul. Hunt willigt ein, aber die Übergabe wird von Kittridge unterbrochen, der will, dass die USA die Entität kontrollieren. Im folgenden Feuergefecht wird die Bombe aktiviert, und Gabriel flieht, da er weiß, dass Hunt ihn verfolgen wird. Donloe, Tapeesa und Degas versuchen die Bombe zu entschärfen und verschaffen dem übrigen Team genug Zeit, um sicher zu entkommen, bevor die Bombe detoniert. Paris führt bei Benji die notfallmäßige Entlastung eines Spannungspneumothorax’ durch, während dieser Grace anleitet, die Bunkersysteme neu zu starten, um die Entität zu isolieren.
Hunt verfolgt Gabriel in einem Doppeldecker und klettert mitten in der Luft auf Gabriels Flugzeug. Nachdem es Gabriel nicht gelingt, ihn abzuschütteln, springt er mit einem Fallschirm ab, stirbt jedoch, nachdem er vom Ruder des Flugzeugs getroffen wird. Hunt findet einen zweiten Fallschirm, entkommt mit der „Giftpille“ und verbindet sie mit dem Modul, sodass Grace den Upload beenden kann. Kittridge und der CIA-Agent Jasper Briggs finden Ethan Hunt; Kittridge ist frustriert, als Hunt das zerstörte Modul der Sewastopol übergibt, während Briggs – der eigentlich James Phelps Jr. heißt und der Sohn von Ethans ursprünglichem Teamleiter Jim Phelps aus Mission: Impossible ist – Frieden mit ihm schließt. Das IMF-Team kommt in London wieder zusammen, wo Grace Hunt die Entität übergibt, die nun sicher auf dem Laufwerk isoliert ist. Das Team geht daraufhin getrennte Wege.
Nach dem finanziellen Erfolg von Mission: Impossible – Fallout kündigte Paramount Anfang 2019 neben Mission: Impossible 7 auch einen achten Teil innerhalb der Filmreihe an. Als Grund für die Produktion von gleich zwei Fortsetzungen gab Regisseur Christopher McQuarrie an, jeder Figur einen persönlichen Handlungsbogen geben zu wollen, was zu viel für einen einzelnen Film gewesen wäre.
Neben Hauptdarsteller Tom Cruise kehrten auch die langjährigen Besetzungsmitglieder Simon Pegg und Ving Rhames in ihren Rollen als Benji Dunn und Luther Stickell für den achten Teil zurück. Ebenso übernahmen Henry Czerny und Rolf Saxon erneut die Rollen des CIA-Direktors Eugene Kittridge und des Analysten William Donloe, die sie bereits in Mission: Impossible darstellten. Auch Angela Bassett verkörperte nach Mission: Impossible – Fallout abermals die ehemalige CIA-Leiterin Erika Sloane, nun Präsidentin der Vereinigten Staaten.
Zu den wiederkehrenden Darstellern aus dem Vorgängerfilm Dead Reckoning Teil Eins zählen Hayley Atwell als weibliche Hauptdarstellerin Grace, Esai Morales als Antagonist Gabriel, Pom Klementieff als dessen Gefolgsfrau Paris, Shea Whigham und Greg Tarzan Davis als CIA-Agenten Jasper Briggs sowie Theo Degas und Mariela Garriga als Marie. Auch Mark Gatiss und Charles Parnell verkörpern erneut Vertreter der US-amerikanischen Nachrichtendienste NSA und DNI.
Als Neuzugänge schlossen sich Holt McCallany als US-Verteidigungsminister Bernstein und Nick Offerman als CJCS Sidney der Besetzung an. Weitere Nebenrollen wurden mit Janet McTeer, Hannah Waddingham, Lucy Tulugarjuk, Katy O’Brian, Tramell Tillman und Stephen Oyoung besetzt. Die Filmmusik komponierten erstmals Max Aruj und Alfie Godfrey, während Eddie Hamilton erneut als Filmeditor fungierte. Die Spezialeffekte werden abermals von Industrial Light & Magic unter Supervisor Alex Wuttke umgesetzt.
Mission: Impossible 8 sollte ursprünglichen Plänen zufolge back-to-back mit Mission: Impossible – Dead Reckoning Teil Eins gedreht werden, weshalb erste Filmaufnahmen bereits 2021 in Südafrika erfolgten. Im Zuge der COVID-19-Pandemie und damit im Zusammenhang stehenden Produktionsverzögerungen wurde dieses Vorhaben allerdings verworfen, da Hauptdarsteller Tom Cruise zunächst seinen Actionfilm Top Gun: Maverick promoten musste. Die Dreharbeiten mit Kameramann Fraser Taggart begannen schließlich erst im März 2022 in den Longcross Studios nahe London, wo bis Dezember gedreht wurde. Im Folgejahr entstanden Flugaufnahmen auf der George H. W. Bush in der Adria zwischen Italien und Kroatien, ehe Malta, Norwegen, der Lake District und die Arktis als Kulisse dienten.