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Michail Iossifowitsch Jusowski

Sowjetischer bzw. russischer Filmregisseur

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Michail Iossifowitsch Jusowski (russisch Михаил Иосифович Юзовский; * 5. Mai 1940 in Moskau; † 24. November 2016 ebenda) war ein sowjetischer bzw. russischer Filmregisseur.

Jusowski arbeitete ab 1957 für etwa ein Jahr bei der Zeitschrift Театр (Teatr). Später beschloss er, Filmregisseur zu werden, was sich durch ein Treffen mit Alexander Rou bekräftigte. Bis 1968 ließ sich Jusowski am Staatlichen All-Unions-Institut für Kinematographie, wo u. a. Jefim Lwowitsch Dsigan sein Lehrer war, ausbilden. Danach übernahm ihn das Gorki-Filmstudio, wo er auch später ihm Vorstand saß.

Zusammen mit Michail Michailowitsch Kolzow hatte Jusowski bereits 1967 bei Mosfilm seinen Debütfilm, die Musikkomödie На два часа раньше (Na dwa tschasa ransche), gedreht. Bekanntheit erlangte er später insbesondere für Inszenierungen der Kindersendung Ералаш (Jeralasch). Für sein letztes Projekt, das musikalische Märchen Маша и звери (Mascha i sweri), trat Jusowski auch als Drehbuchautor in Erscheinung. Außerdem war er in den 1990er Jahren in Dokumentarfilmen über Leonid Charitonow und Juli Kim zu sehen.

1998 wurde ihm der Titel Verdienter Kunstschaffender der Russischen Föderation verliehen, 2011 folgte der Orden der Freundschaft.

Michail Jusowski war der Sohn des Literatur- und Theaterkritikers Iossif Iljitsch Jusowski (1902–1964), der auch das Drehbuch des 1945 produzierten Dokumentarfilms Юные музыканты (Junyje musykanty) geschrieben hatte.

Jusowski war verheiratet; sein Sohn ist der Regisseur und Schauspieler Mitschislaw Michailowitsch Jusowski (* 5. Juni 1965), der u. a. in einigen Werken seines Vaters auftrat.

Sein Grab befindet sich auf dem Nowodewitschi-Friedhof.

1970: Das Märchen von den Zauberhölzchen (Taina schelesnoi dweri)

1974/93: Ералаш (Jeralasch) – 12 Folgen

1982: Abenteuer mit der Tarnkappe (Tam, na newedomych doroschkach…)

1986: Am Sankt-Nimmerleinstag (Posle doschditschka w tschetwerg)

Eintrag in der Russischen Jüdischen Bibliothek (russisch)

Michail Jusowski auf der Internetseite des Mosfilmstudios (russisch)

Nachruf in Argumenty i Fakty (russisch)

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