Michael „Michl“ Dacher (* 21. August 1933 in Peiting; † 3. Dezember 1994 ebenda) war ein deutscher Alpinist und Extrembergsteiger. 1979 bestieg er mit Reinhold Messner den K2 in Rekordzeit und ohne Sauerstoffgerät. Zehn Achttausender hat er in seinem Leben bestiegen.
Für seine sportlichen Leistungen erhielt er am 12. November 1982 das Silberne Lorbeerblatt.
Dacher starb 1994 im Alter von 61 Jahren überraschend im Schlaf an Herzversagen.
Nach Michael Dacher ist eine Hauptschule in Khadambas, einem Dorf 80 km östlich von Kathmandu in Nepal, benannt sowie eine Straße in seinem Heimatort Peiting.
1950 Geiselstein im Ammergebirge
1951 Geiselstein Südwand, Südverschneidung, Ostverschneidung, erste Fünfertouren
1952 Fleischbank-Südostwand, Bauernpredigtstuhl-Alte Westwand
1953 Fleischbank-Südostverschneidung, Mauk-Westwand (Buhlroute), Schüsselkarspitze-Südostwand, Große Zinne-Nordwand (Comici)
1954 Predigtstuhl-direkte Westwand (4. Begehung) Große Zinne-Nordwand (Comici), 4. Alleinbegehung
1955 Torre di Valgrande-Nordwestwand (Carlessoführe), viele Solotouren im heimatlichen Ammergebirge
1956/57 erste Westalpenfahrt, westliche Zinne-Nordwand (Cassin)
1960 Rotwand-Südwestwand (Brandler-Hasse)
1961 Große Zinne-direkte Nordwand
1962 Grandes Jorasses-Walkerpfeiler, erste Eistouren
1965/68 Oberreintaldom-Gondaverschneidung und Schießlerführe, Berggeisttum-Cukrowskiführe, Mont Blanc-Brenvaflanke, Blatière-Westwand (Brown), Sass-Maor-Ostwand (Solleder), Piz de Ciavàzes-Südwand (Schubert)
1969 Eiger-Nordwand (Heckmair), Mont Maudit-Südostgrat
1971/72 Trollryggen-Nordostwand (Norwegen)
1976 Rotwand-Südwestwand (Eisenstecken)