Michael Aigner (* 20. Mai 1805 in Wien; † 4. April 1861 ebenda) war ein österreichischer Kupferstecher.
Michael Aigner wurde am 20. Mai 1805 in Wien geboren. Er erhielt ein Stipendium der kaiserlich-königlichen Kupferstecherschule, wo er sich besonders mit dem historischen Porträtieren beschäftigte. 1827 absolvierte er die Schule. Von da an konzentrierte er sich auf das Zeichnen mechanischer, geometrischer sowie physikalischer Objekte. Dadurch machte er sich einen Namen, sodass er beauftragt wurde, in mehreren Büchern mathematischer Tafeln anhand von Kupferstechens zu erschaffen, die sehr genau sein mussten.
Tafeln in Technologische Encyklopädie von Prechtl
Tafeln in Wehrle’s Probier- und Hüttenkunde
Tafeln in Baumgartner’s Naturlehre
Tafeln in Hanstadt’s Markscheidekunst
Tafeln in Verhandlungen des n. ö. Gewerbsvereines
Tafeln in erloschene Privilegien
Constantin von Wurzbach: Aigner, Michael. In: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. 1. Theil. Universitäts-Buchdruckerei L. C. Zamarski (vormals J. P. Sollinger), Wien 1856, S. 9 (Digitalisat).