An diesem Tag

Mavis Staples

US-amerikanische Soulsängerin

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Mavis Staples (* 10. Juli 1939 in Chicago, Illinois) ist eine US-amerikanische Blues- und Soulsängerin sowie Grammy-Preisträgerin und Bürgerrechtlerin. Bekannt wurde sie ab 1952 als Mitglied der Familienband The Staple Singers um ihren Vater, den Gospelsänger Pops Staples. Ihr erstes Solo-Album veröffentlichte sie 1969, ihr aktuellstes 2025. Damit kann Staples auf eine mehr als 70 Jahre lange Musikkarriere zurückblicken. Sie wurde unter anderem mit fünf Grammy Awards und dazu den Grammy Lifetime Achievement Award sowie den Kennedy Center Honors ausgezeichnet. Außerdem wurde sie in die Rock and Roll Hall of Fame und die Blues Hall of Fame aufgenommen.

Staples ist eine Tochter von Pops Staples, mit dem sie seit 1951 zunächst im Gospelgenre auftrat. Erste Erfolge feierte sie als Mitglied der Gospel-Gesangsgruppe The Staple Singers, die sich in der Bürgerrechtsbewegung engagierten und bis heute besteht. 1969 startete sie ihre Solokarriere, während der sie unter anderem mit Prince zusammenarbeitete. Das im Chicagoer Club The Hideout entstandene Mavis-Staples-Album Live: Hope at the Hideout wurde für die Grammy Awards 2010 in der Kategorie Bestes zeitgenössisches Bluesalbum nominiert.

Anlässlich der Grammy Awards 2020 fand am 28. Januar 2020 im Los Angeles Convention Center in Los Angeles ein Tribut-Konzert für Prince unter dem Motto „Let’s Go Crazy: The Grammy Salute to Prince“ statt, bei dem Mavis Staples unter anderem mit Maya Rudolph und The Revolution auftrat. Das Konzert wurde am 21. April 2020, dem vierten Todestag von Prince, im US-Fernsehen ausgestrahlt.

Staples ist in Filmen wie The Last Waltz, Wattstax, New York Undercover und in der Cosby Show aufgetreten.

Rolling Stone führte Staples 2008 auf Rang 56 der 100 größten Sänger aller Zeiten auf. In der aktualisierten Version der Liste von 2023 rückte Staples auf Platz 46 vor.

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

1969: Mavis Staples (Volt 6007)

1979: Oh, What a Feeling (Warner Bros. 3319)

1989: Time Waits for No One (Paisley Park Records / Warner Bros. Records 9 25798)

1993: The Voice (NPG Records 9 25049)

1996: Spirituals and Gospel: Dedicated to Mahalia Jackson (mit Lucky Peterson; Verve 533 562)

2004: Have a Little Faith (Alligator 4899)

2017: If All I Was Was Black (Anti- 87557)

2008: Live: Hope at the Hideout (Anti- 86993)

2017: Mavis Staples: I’ll Take You There: An All-Star Concert Celebration (2 CDs + DVD; Caroline International 8914020010)

2019: Live in London (Anti- 7652-2)

1988: Don’t Change Me Now (Stax 014)

1993: Mavis Staples / Only for the Lonely (Reissue der ersten zwei Alben auf CD; Stax 88012)

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