Mathias Einert (* 22. Mai 1954 in Hannover; † 1. Juni 2004 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.
Mathias Einert studierte Meteorologie und arbeitete als Synchronsprecher. Schon als Kind war er in Funk und Fernsehen tätig. Er spielte 1962 in der Fernsehserie „Jedermannstraße 11“ und später in Serien wie „Tatort“, „Jauche und Levkojen“ und „Nirgendwo ist Poenichen“ mit. Zudem übernahm er einige Rollen in Hörspielen, so war er 1977 die Stimme von Pinocchio in „Pinocchio Oder Zäpfel Kerns Abenteuer“ Teil 1 und 2. In Rocky V (1990) synchronisierte Einert den Boxer Tommy Morrison der von Hauptdarsteller Sylvester Stallone als Rockys Gegner ausgewählt wurde.
Zudem betätigte er sich als Leistungssportler in der Leichtathletik und erhielt auch mehrere Auszeichnungen im Bereich Mittel- und Langstreckenlauf. Am 1. Juni 2004 – 10 Tage nach seinem 50. Geburtstag – verstarb Einert, die Todesursache ist unbekannt. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof Grunewald.
1987: als Fielding Carlyle in Flamingo Road
1987: als Sam Crawford in Das Model und der Schnüffler
1988: als Jay Austin in Presidio
1991: als Dr. Robert Caldwell in Chefarzt Dr. Westphall
1988: als Frank Dux in Bloodsport
1989: als Gibson Rickenbacker in Cyborg
1966: Marinko Cosic als Happy in Winnetou und das Halbblut Apanatschi
1971: Bud Cort als Harold Chasen in Harold und Maude
1972: Jerry Houser als Simms in In schlechter Gesellschaft
1974: Christian Sofron als Service Cross in Zwei Jahre Ferien
1979: Sam Bottoms als Lance B. Johnson in Apocalypse Now
1983: Daniel Stern als Officer Richard Lymangood in Das fliegende Auge
1986: Anthony Edwards als Goose in Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel
1987: Antonio Banderas als Antonio Benítez in Das Gesetz der Begierde
1988: Ernie Dingo als Charlie in Crocodile Dundee II