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Maryna Arsamassawa

Belarussische Mittelstreckenläuferin

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Maryna Aljaksandrauna Arsamassawa, geb. Katowitsch (belarussisch Марына Аляксандраўна Арзамасава (Катовіч), engl. Transkription Maryna Arzamasava (Katovich), auch Marina Arzamasova; * 17. Dezember 1987 in Minsk) ist eine gesperrte belarussische Mittelstreckenläuferin, die sich auf die 800-Meter-Distanz spezialisiert hat.

Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Daegu erreichte Arsamassawa das Halbfinale.

2012 gewann sie nachträglich Silber bei den Europameisterschaften in Helsinki und schied bei den Olympischen Spielen in London im Vorlauf aus.

2013 holte Arsamassawa Bronze bei den Halleneuropameisterschaften in Göteborg und gelangte bei den Weltmeisterschaften in Moskau ins Halbfinale.

2014 gewann sie Bronze bei den Hallenweltmeisterschaften in Sopot, siegte bei den Europameisterschaften in Zürich und wurde Dritte beim Continentalcup in Marrakesch.

Ihr bislang größter Erfolg ist ihr Sieg bei den Weltmeisterschaften 2015 in Peking.

2016 kam sie bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im 800-Meter-Lauf den siebten Rang.

2017 erreichte Arsamassawa bei den IAAF World Relays in Nassau mit der belarussischen 4-mal-800-Meter-Staffel den zweiten Platz.

2019 kam sie bei den IAAF World Relaysin Nassau mit Aliaksandr Vasileuskiy in der 2-mal-2-mal-400-Meter-Staffel auf den fünften Rang.

Nach einem auf LGD-4033 (Ligandrol) positiven Dopingtest wurde Arsamassawa 2019 suspendiert und anschließend für vier Jahre vom 29. Juli 2019 bis zum 28. Juli 2023 gesperrt.

400 m: 53,97 s, 10. Februar 2012 in Mahiljou

800 m: 2:00,79 min, 9. März 2014 in Sopot

400 m: 52,81 s, 16. Mai 2012 in Mahiljou

800 m: 1:57,54 min, 27. August 2015 in Peking

Marina Arzamasova in der Datenbank von World Athletics (englisch)

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