Martin Rubin (* 4. August 1964 im Kanton Bern) ist ein ehemaliger Schweizer Handballspieler. Als Linkshänder spielte der 1,98 m lange Rubin im rechten Rückraum. Als Trainer war er zuletzt beim BSV Bern aktiv.
In der obersten Schweizer Liga, der Nationalliga A, hielt Rubin lange den Rekord der meisten Spiele, bis er von Urs Schärer abgelöst wurde. In der ewigen Torschützenliste belegt er mit 2172 Treffern in 446 Spielen den dritten Rang. Als er 2007 als Trainer zu Wacker zurückkam spielte er im Dezember zwei Spiele als Spielertrainer (1 × Meisterschaft und 1 × Cup).
Rubin spielte auch für den TSV Bayer Dormagen und war langjähriger Nationalspieler der Schweiz. Mit 239 Spielen und 878 Toren hat er die drittmeisten Länderspiele und viertmeisten Länderspieltore für die Schweiz erzielt.
Nachdem Rubin auf die Saison 2000/01 seinen Rücktritt bekannt gab, war er Assistenztrainer bei Wacker Thun. Er spielte mindestens noch ein Spiel im Cup 2001/02.
Auf die Saison 2003/04 bekam er den Chefposten beim BSV Bern Muri.
Am 9. Februar 2007 wurde bekannt gegeben, dass er zu Wacker Thun wechselt.
Auf die Handball League 2021/22 wechselte Rubin zurück zum BSV Bern. Das Traineramt beim BSV Bern legte er nach der Saison 2023/24 nieder und kündigte eine Auszeit an.
Daneben arbeitet er als Sportlehrer an der BWD Bern.
Sein Sohn Lenny Rubin ist erfolgreicher Handballspieler.
4. Platz bei der Handball-Weltmeisterschaft 1993
7. Platz bei der Handball-Weltmeisterschaft 1995
7. Platz bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles
2012 – Finalist EHF Challenge Cup
2012 – Bester Trainer Swiss Handball Awards
2013 – Bester Trainer Swiss Handball Awards
2016 – Bester Trainer Swiss Handball Awards
Martin Rubin im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
Martin Rubin in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)