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Martin Boelitz

Deutscher Schriftsteller

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Martin Boelitz (* 10. Mai 1874 in Wesel; † 5. Dezember 1918 in Nürnberg) war ein deutscher Schriftsteller.

Martin Boelitz entstammte einer Pastorenfamilie; sein Bruder war der spätere

Politiker Otto Boelitz. Martin Boelitz besuchte das Gymnasium in Wesel bis zur Obersekunda; anschließend war er als Bankkaufmann und Börsenagent tätig. Von 1899 bis 1901 hielt er sich in London auf; während dieser Zeit redigierte er die Literaturzeitschrift Stimmen der Gegenwart. Ab 1902 leitete er den Verlag Nieter in Nürnberg. 1914 kehrte er mit seiner Familie nach Wesel zurück, wo er Inhaber einer Buchhandlung und Herausgeber der Weseler Zeitung wurde.

Martin Boelitz verfasste vorwiegend Gedichte, die vor allem seine

niederrheinische Heimat zum Thema haben, aber auch – in dem Gedichtband London – soziale Probleme behandeln.

Aus Traum und Leben, Berlin 1896

Lieder des Lebens, Dresden [u. a.] 1900

Ausgewählte Gedichte, Leipzig 1908

Mariä Wiegenlied, bibliophile Einzelausgabe der Komposition von Max Reger mit Farbholzschnitten von Karl Lorenz, Malente-Gremsmühlen (Turmpresse) 1931.

Tragt, blaue Träume ..., Wesel 1963

Schöne alte Kinderlieder, Nürnberg 1904

Allen zur Freude, Nürnberg 1906

(nach Joel Chandler Harris): Meister Lampes lustige Streiche und Abenteuer, Nürnberg 1904

Literatur von und über Martin Boelitz im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Werke von und über Martin Boelitz in der Deutschen Digitalen Bibliothek

Die Gebrüder Boelitz (mit Unterkategorie)

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