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Martin Adams

Englischer Dartspieler

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Martin Adams (* 4. Juni 1956 in Sutton) ist ein englischer Dartspieler.

1981–1996: Karriereanfänge und Etablierung in der BDO

Adams begann 1981 mit dem Dartsport und wurde im Jahr darauf Mitglied in der BDO. 1988 trat Adams dann erstmals bei einem TV-Turnier in Erscheinung, als er beim British Professional die Runde der letzten 32 erreichte. Zwei Jahre später spielte er sich bei den British Open bis ins Viertelfinale. Ebenfalls 1990 nahm Adams beim World Masters teil und schied in der Runde der letzten 32 aus.

Zwei Jahre später kam Adams beim gleichen Turnier erstmals in ein Major-Viertelfinale, das er gegen den Schweden Magnus Caris verlor. Beim British Pentathlon 1993 belegte Adams Platz 3.

Bei den Denmark Open im August 1993 kam Adams bis ins Halbfinale. Daraufhin kam 1994 seine Karriere richtig ins Rollen. Bei der BDO World Darts Championship besiegte Adams zunächst den Dänen Per Skau mit 3:0, bevor er 3:1 gegen Bob Taylor gewann. Erst im Viertelfinale unterlag er Magnus Caris mit 2:4.

Später im Jahr gewann er dann seinen ersten großen BDO/WDF-Titel, indem er die British Open im Finale gegen Stefan Nagy gewann. Auch beim British Pentathlon und dem Teamwettbewerb des WDF Europe Cup ging Adams als Sieger hervor. Im Einzel erreichte er außerdem das Finale, musste sich aber Steve Beaton geschlagen geben. Beim World Masters verlor Adams im Halbfinale erneut gegen Beaton.

Bei der BDO World Darts Championship 1995 konnte Adams im Vergleich zum Vorjahr noch einen drauf setzen. Zunächst besiegte er den Belgier Bruno Raes mit 3:1, bevor er Kevin Painter – der zu dem Zeitpunkt noch am Anfang seiner Karriere war – mit 3:0 schlagen konnte. Im Viertelfinale gewann Adams dann knapp mit 4:3 gegen Mike Gregory. Ein knappes Halbfinale gab es dann auch gegen Raymond van Barneveld, diesmal jedoch mit besserem Ausgang für den Gegner. Adams verlor 4:5, gewann allerdings mit £8.000 sein bisher höchstes Preisgeld.

Im Kalenderjahr 1995 liefen zunächst keine großen Titel für Adams zusammen. Bei den Isle of Man Open, den Welsh Open und den Denmark Open kam er zwar jeweils ins Finale, konnte allerdings keins davon gewinnen. Im Oktober gelang ihm jedoch beim WDF World Cup der Hattrick aus gewonnenem Einzel-, Doppel- und Teamwettbewerb. Am Ende des Monats spielte er sich beim World Masters außerdem ins Halbfinale, wo er gegen den späteren Turniersieger Erik Clarys verlor.

Bei der BDO World Darts Championship siegte Adams zunächst über den Australier Darren Webster mit 3:1, bevor er gegen Geoff Wylie aus Nordirland mit 3:2 gewann. Im Viertelfinale traf Adams dann auf Steve Beaton, dem er mit 1:4 unterlag.

1996 wurde das bisher erfolgreichste Jahr von Adams. Siege bei den Finnish Open, den Swiss Open, dem British Pentathlon und dem British Matchplay gelangen in der ersten Jahreshälfte, bevor er auch beim WDF Europe Cup den Sieg sowohl im Einzel- als auch im Doppel- und Teamwettbewerb errang. Schließlich gewann Adams auch sein erstes Dartsmajor beim Dutch Grand Masters.

1997–2001: Formtief, erste Majortitel und PDC

Entgegen diesem Trend schied Adams als Erstgesetzter bei der BDO World Darts Championship 1997 erstmals in der ersten Runde aus. Gegen Roger Carter aus den Vereinigten Staaten gelang ihm nur ein Satzgewinn.

Im August gewann Adams dann die Belgium Open, es blieb jedoch der einzige große Titel des Jahres. Beim World Masters war bereits im Achtelfinale Schluss. Auch bei der BDO World Darts Championship 1998 schied Adams in Runde eins aus. Mit 2:3 musste er sich Robbie Widdows geschlagen geben.

Seinen Titel bei den Belgium Open konnte Adams verteidigen. Hinzu kam der Sieg im Team beim WDF Europe Cup. Ebenfalls erfolgreicher verlief das World Masters, bei dem er das Halbfinale erreichte, welches er gegen den Finalsieger Les Wallace verlor.

Bei der BDO World Darts Championship 1999 ging Adams dennoch wieder ungesetzt ins Turnier. In der ersten Runde traf er auf Mike Gregory und gewann mit 3:1. Auch gegen Graham Hunt siegte er mit 3:1 und zog damit ins Viertelfinale ein. Das Spiel ging über die volle Distanz von neun Sätzen und wurde von Adams knapp mit 4:5 verloren.

Dieser Viertelfinaleinzug brachte etwas Schwung mit ins neue Jahr, sodass Adams die Swiss Open, das British Pentathlon und die Scania Open gewinnen konnte. Auch beim WDF World Cup siegte Adams wieder einmal als Teil des englischen Teams. Das Haaglanden World Top 16 Event konnte er ebenfalls für sich entscheiden.

Mit dem Jersey Festival of Darts nahm Adams im November 1999 erstmals an einem Turnier der Professional Darts Corporation teil und erreichte das Viertelfinale. Zum Abschluss der Saison musste Adams jedoch zwei Dämpfer hinnehmen. Zunächst war beim World Masters im ersten Spiel Schluss. Dazu kam nach der Jahrtausendwende bei der BDO World Darts Championship 2000 das Erstrundenaus mit 2:3 in Sätzen gegen Steve Coote.

Die nächste Saison begann mit dem Sieg beim German Gold Cup. Im Juni folgte dann ein weiterer Erfolg beim British Pentathlon, bevor Adams erstmals an einem PDC-Major teilnahm. Beim World Matchplay 2000 traf er in Runde 1 auf Shayne Burgess. Das Spiel, welches in die Verlängerung musste, endete schließlich mit 13:15 und damit dem Erstrundenaus für Adams.

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