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Marschalken von Schiltberg

Adelsgeschlecht

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Die Marschalken von Schiltberg (auch Schildberg, Schiltberger, Schildberger, Schiltberch oder Schildberch), eines der ältesten bayerischen Adelsgeschlechter (erste urkundliche Erwähnung 1031), wohnten auf der Burg auf dem Hofberg bei Schiltberg und waren somit unmittelbare Nachbarn der Pfalzgrafen von Wittelsbach, aus denen das spätere Herzogs- und Königsgeschlecht hervorging. Die Adelsfamilie war im Besitz des Marschalkenamtes am Hofe der Wittelsbacher und auch die Hochgerichtsbarkeit stand in ihrer Macht.

Nach dem Aussterben der Hauptlinie im 13. Jh. blieb die luitoldische Linie, welche durch Luitold II. den Bruder von Berchthold V., begründet wurde, weiter bestehen.

Berchthold I. (11. Jh.), bayerischer Ritter

Berchtohld II. (um 1130), Marschalk

Berchthold V. (um 1220), Marschalk und Kreuzritter (Kreuzzug von Damiette)

Luitold II. (um 1226), Begründer der luitoldischen Linie

Luitold III. (um 1254), Domherr in Konstanz

Berchthold VI. (um 1247), Marschalk

Konrad (um 1270), Domherr in Regensburg

Ulrich II. (um 1272), Marschalk

Heinrich Schiltberger (um 1368), Bürgermeister von Aichach

Johannes Schiltberger (* 1381; † nach 1427), Kreuzritter (Kreuzzug von Nikopolis), Orientreisender und Kämmerer

Johannes Schildberger († 25. Juli 1583), Geheimrat und Bürgermeister der Reichsstadt Dinkelsbühl

Jakob Marschalk von Schlitberg († 1902), General Arzt in München

Blasonierung: Im Schild drei Wecken.

Tingierung und Helmzier sind nicht überliefert.

G. Siemes [Hrsg.]: Schiltberger's Reisebuch (Kriegesgefangener in Vorderasien von 1394 - 1425), Leipzig 1917.

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