Marcos Antônio Abdalla Leite, genannt Marquinhos, (* 23. Mai 1952 in Rio de Janeiro; † 22. März 2026) war ein brasilianischer Basketballspieler.
Marquinhos war von 1967 bis 1974 für den brasilianischen Club Fluminense aus Rio de Janeiro aktiv. Nachdem er bei den Olympischen Spielen 1972 in München im Schnitt 16 Punkte pro Spiel erzielt hatte, wurde er von Gary Colson an die Pepperdine University geholt. Mit deren Hochschulteam, den Waves gewann Marquinhos 1975/76 die West Coast Conference und wurde zu deren Player of the Year gewählt.
Beim 1976 wurde Marquinhos in der 10. Runde an 162. Stelle von den Portland Trail Blazers gedraftet. Er kam jedoch nie zu einem Einsatz in der NBA. In der Folgezeit spielte er unter anderem in Italien für Pallacanestro Athletic Genova und Virtus Bologna. Außerdem war er in seinem Heimatland für den EC Sírio, CR Flamengo sowie den EC Bradesco aktiv. Mit dem EC Sírio wurde er 1979, 1983 und 1989 Brasilianischer Meister.
Im Alter von 18 Jahren wurde Marquinhos mit der Brasilianischen Nationalmannschaft Vizeweltmeister 1970. Im Folgejahr gewann er die Goldmedaille bei den Panamerikanischen Spielen 1971. Zudem wurde er 1971, 1973 sowie 1983 Südamerikameister, WM-Dritter 1978 und gewann das Torneo de las Américas 1984. Des Weiteren gehörte Marquinhos zum brasilianischen Kader bei den Olympischen Spielen 1972, 1980 und 1984.
Marquinhos in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)