Markus Baumeister (* 24. Mai 1975 in Altötting) ist ein deutsch-schweizerischer Schauspieler im Bühnen- und Filmbereich.
Nach Abitur und abgeschlossener Schreinerlehre in Eggenfelden begann Markus Baumeister, Sohn des Bildhauers Willi Baumeister (1927–1997) und dessen Frau Elisabeth, seine Schauspielausbildung zunächst am Max-Reinhardt-Seminar in Wien (1996–1997) und studierte dann von 1998 bis 2002 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin.
Er besitzt die deutsche und die schweizerische Staatsbürgerschaft.
Während seiner Ausbildung spielte er 2000/01 am Hans Otto Theater in Potsdam den Rosenkranz in Shakespeares Hamlet. 2001 nahm er an der ersten Sommer-Akademie für bairisches Volksschauspiel in München teil. Unter anderem mit Dozenten wie Monika Baumgartner, den Well-Brüdern von der Biermösl Blosn und Michael Lerchenberg. Dabei wurde er von Franz Xaver Bogner entdeckt und für die Fernsehserie München 7 engagiert.
Von 2002 bis 2004 war er Ensemblemitglied am Staatstheater in Mainz, 2005 arbeitete er u. a. am Theater in Oberhausen, sowie 2006 bis 2007 im Ensemble am Staatstheater Augsburg. Daneben vernachlässigte er auch nie die Film- und Fernseharbeit.
Einem breiten Publikum bekannt wurde er in der ZDF-Telenovela Wege zum Glück durch die Rolle des Henning Reichenbach, die er bis November 2008 verkörperte.
Von 2008 bis 2010 spielte er als Gast am Bayerischen Staatsschauspiel.
2005: Komödienstadel – Der Prämienstier
2006: Komödienstadel – Der Fischerkrieg vom Chiemsee
2007: Komödienstadel – Links, Rechts, Gradaus
2009: Komödienstadel – Endstation Drachenloch
2009: Komödienstadel – Die Doktorfalle
2010: Komödienstadel – Das Kreuz mit den Schwestern
2010: Die Rosenheim-Cops – Ex und Hopps
2011: Komödienstadel – Herz ist Gold
2011: SOKO 5113 – Eine Geistergeschichte
2012: Hubert und Staller – Der Tote aus der Klatschspalte
2013: Eyjafjallajökull – Der unaussprechliche Vulkanfilm