An diesem Tag

Mark Zuckerberg

Amerikanischer Unternehmer

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Mark Elliot Zuckerberg [mɑɹk_ˈɛli̯ət ˈzʌkʰɚbɚg] (* 14. Mai 1984 in White Plains, New York) ist ein US-amerikanischer Unternehmer und Milliardär. Er ist Gründer und Vorstandsvorsitzender von Meta Platforms sowie Gründer des zu Meta gehörenden sozialen Netzwerks Facebook.

Herkunft, frühe Jahre und Ausbildung

Zuckerberg wurde 1984 in White Plains geboren und wuchs in Dobbs Ferry auf; sein Vater Edward ist Zahnarzt, seine Mutter Karen Psychotherapeutin. Er hat drei Schwestern: Randi (* 1982), Donna (* 1987) und Arielle (* 1989). Er hat deutsche, österreichische sowie polnische Vorfahren und entstammt einem jüdischen Elternhaus.

Während seiner Highschool-Zeit erhielt er mehrere Auszeichnungen und Preise, unter anderem in Mathematik, Astronomie, Physik und den klassischen Sprachen. Zusätzlich war er Kapitän des schulischen Fechtteams. Ab 2002 studierte er an der Harvard University Informatik und Psychologie. Während dieser Zeit war er Mitglied von Alpha Epsilon Pi, einer in mehreren Ländern aktiven jüdischen Studentenverbindung. 2006 brach er sein Studium ohne Abschluss ab, um sich ganz seinen unternehmerischen Tätigkeiten zu widmen.

Zuckerbergs erstes Projekt war Facemash, eine App zur Bewertung der Attraktivität von Studentinnen der Universität von Harvard. Er verwendete dazu Fotos von Studentinnen, die er illegal und ohne deren Einverständnis aus den Online-Verzeichnissen entnommen hatte. Es wurden in der App je zwei Bilder angezeigt, um dann zu bewerten, wer "heißer" sei. Auf der Homepage stand: „Wurden wir wegen unseres Aussehens aufgenommen? Nein. Werden wir danach beurteilt? Ja.“

Gruppen wie Fuerza Latina und die Harvard Association of Black Women protestierten. Die Abteilung für Computerdienste reichte eine Beschwerde beim Verwaltungsrat ein. Zuckerberg wurde vorgeworfen, gegen Sicherheitsrichtlinien zu verstoßen, Urheberrechte und die Privatsphäre von Personen verletzt zu haben. Infolgedessen entfernte der Verwaltungsrat von Harvard die Website am 2. November 2003. Dieser Ansatz prägte das Geschäftsmodell von Facebook und führte zu zahlreichen Skandalen wie der Cambridge-Analytica-Affäre: In den 2010er Jahren wurden personenbezogene Daten von Millionen Facebook-Nutzern ohne deren Einwilligung von der britischen Beratungsfirma Cambridge Analytica für politische Werbung genutzt.

2004 gründete Zuckerberg als Student zusammen mit Dustin Moskovitz, Chris Hughes und Eduardo Saverin das soziale Netzwerk Facebook. Zuvor hatte er sich an einigen anderen Internetprojekten versucht.

Einen Monat nach dem Start von Facebook durch Zuckerberg im Februar 2004 wurde i2hub gestartet, ein weiterer Campus-Dienst, der von Wayne Chang entwickelt wurde und sich auf Peer-to-Peer-Filesharing konzentrierte. Zu dieser Zeit erregten sowohl i2hub als auch Facebook die Aufmerksamkeit der Presse und wuchsen schnell an Nutzern und Bekanntheit. Im August 2004 starteten Zuckerberg, Andrew McCollum, Adam D’Angelo und Sean Parker einen konkurrierenden Peer-to-Peer-Filesharing-Dienst namens Wirehog, der ein Vorläufer der Facebook-Plattformanwendungen war und 2007 eingeführt wurde.

2013 startete Zuckerberg Internet.org, das er als eine Initiative bezeichnete, um den fünf Milliarden Menschen, die zu diesem Zeitpunkt keinen Internetzugang hatten, Zugang zum Internet zu ermöglichen. Das Projekt stieß in Indien auf erheblichen Widerstand, wo Aktivisten sagten, dass das begrenzte Internet gegen den Grundsatz der Netzneutralität verstoße; Zuckerberg antwortete, dass ein begrenztes Internet besser sei als kein Internet. Internet.org wurde in Indien im Februar 2016 geschlossen, obwohl Zuckerberg sich später mit dem indischen Premierminister Narendra Modi traf, um weitere Möglichkeiten zu besprechen.

Zuckerberg ist Vorstandsmitglied des Sonnensegel-Raumschiff-Entwicklungsprojekts „Breakthrough Starshot“, das er 2016 gemeinsam mit Yuri Milner und Stephen Hawking gründete.

2012 heiratete Zuckerberg Priscilla Chan. 2015, 2017 und 2023 wurden ihre Kinder geboren. Früher sagte Zuckerberg, er sei Atheist. In den letzten Jahren betont er mehr und mehr die jüdischen Rituale in der Erziehung seiner Kinder. Seine Frau ist keine Jüdin. Die Familie lebt in Palo Alto. Während der COVID-19-Pandemie lernte Zuckerberg Brazilian Jiu Jitsu; 2023 gewann er einen lokalen Wettbewerb dieser Sportart.

Gemäß der Forbes-Liste 2025 beträgt Zuckerbergs Vermögen rund 216 Milliarden US-Dollar. Damit belegt Zuckerberg Platz 2 auf der Liste der reichsten Menschen der Welt. Er besitzt etwa 13 % der Meta-Aktien. Zudem wird er voraussichtlich jährlich etwa 700 Millionen US-Dollar an Dividenden aus der neu eingeführten Ausschüttung von Meta Platforms erhalten.

Im September 2010 wurde bekannt, dass Zuckerberg 100 Millionen US-Dollar für die Schulen der Stadt Newark (New Jersey) spendet und den Aufbau einer Bildungsstiftung anstrebt. Im Dezember 2010 sagte Zuckerberg seine Beteiligung bei The Giving Pledge zu und gab somit das Versprechen, einen Großteil seines Reichtums für wohltätige Zwecke zu spenden.

Im Dezember 2012 spendete Zuckerberg 18 Millionen Facebook-Aktien im Wert von rund 500 Millionen US-Dollar an die Silicon Valley Community Foundation. Das Geld soll neue Projekte in den Bereichen Bildung und Gesundheit unterstützen.

Im Dezember 2015 wurde anlässlich der Geburt seiner Tochter bekanntgegeben, dass Zuckerberg 99 Prozent seines Facebook-Aktienvermögens, das zu diesem Zeitpunkt einen Wert von 45 Milliarden US-Dollar hatte, in eine Organisation namens Chan Zuckerberg Initiative mit der Rechtsform einer Limited Liability Company einbringen wolle. Im April 2016 kündigte Facebook ein neues Börsenarrangement an.

Im September 2016 kündigten Zuckerberg und Chan an, innerhalb der kommenden zehn Jahre drei Milliarden US-Dollar für den Kampf gegen Krankheiten spenden zu wollen. Mit dem Geld solle ein Projekt der Neurowissenschaftlerin und Genetikexpertin Cornelia Bargmann unterstützt werden. Nach einem Treffen zwischen Zuckerberg und Donald Trump in Mar-a-Lago spendete Meta Platforms im Dezember 2024 eine Million US-Dollar für Trumps Amtseinführung.

Im Dezember 2010 kürte das New Yorker Time Magazine Zuckerberg zur „Person des Jahres“. Im Februar 2016 war er der erste Empfänger des Axel Springer Awards, eines Innovationspreises der Axel Springer SE. 2011 bekam er den österreichischen Big Brother Award, einen Datenschutz-Negativpreis. Im Jahr 2017 verlieh ihm die Harvard University die Ehrendoktorwürde.

Standpunkt zur Funktion von sozialen Netzwerken

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