Mario Enrique Zamora Cordero (* 2. Juni 1969) ist ein costa-ricanischer Diplomat und Politiker. Er dient als Ständiger Vertreter seines Heimatlandes bei den Vereinten Nationen und den anderen internationalen Organisationen in Genf. In der Vergangenheit wirkte er als Minister seine Heimatlandes.
Mario Enrique Zamora Cordero wurde am 2. Juni 1969 geboren. Er besitzt einen Abschluss in Rechtswissenschaft der Universität von Costa Rica, einen Master in Lateinamerikanischen Studien der Universität von Salamanca, mit Sitz in Spanien, und ein Diplom in humanitärem Völkerrecht der Universidad del Rosario, mit Sitz in Kolumbien. Zamora Cordero arbeitete als Anwalt.
Zamora Cordero repräsentierte den Karibikstaat im Justice and Home Affairs Council der Europäischen Union und war stellvertretender Vorsitzender des Treffens der Ministers für öffentliche Sicherheit der amerikanischen Staaten. Zudem war er Präsident der Zentralamerikanischen Kommission für Migrationsdirektoren.
Weiterhin war Zamora Cordero in der Regierung Costa Ricas Direktor des Instituts für Menschenrechtsbildung, Direktor für Sonderschutz im Büro der Menschenrechtsombudsperson, Vizeminister des Inneren, Generaldirektor für Migration und stellvertretender Direktor der nationalen Polizeiakademie.
Im Jahr 2011 wurde er zuerst zum Minister für öffentliche Sicherheit und Minister des Inneren und der Polizei ernannt. Dies war er bis 2014 und von 2023 bis 2026 erneut. Im Jahr 2026 wurde er zum Ständigen Vertreter Costa Ricas bei den Vereinten Nationen in Genf ernannt. Er übergab am 31. August 2026 sein Beglaubigungsschreiben an die in Genf ansässige Generaldirektorin Tatjana Dmitrijewna Walowaja.