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Marija Jurjewna Kirilenko

Russische Profi-Tennisspielerin

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Marija Jurjewna Kirilenko (russisch Мария Юрьевна Кириленко, wiss. Transliteration Marija Jur'evna Kirilenko; * 25. Januar 1987 in Moskau, Sowjetunion) ist eine ehemalige russische Tennisspielerin.

Kirilenko begann im Alter von sieben Jahren mit Tennissport. Mit zwölf Jahren wurde sie von Jelena Brjutschowez entdeckt, die für sie ein ganz spezielles Trainingsprogramm zusammenstellte. Nicht einmal drei Jahre später war sie die Beste in ihrer Altersgruppe und die zweitbeste U-18 Spielerin. Zudem wurde sie von bekannten Tennisspielern wie Jewgeni Kafelnikow, Andrei Olchowski und Maks Mirny unterstützt, die sie auch zu Wettkämpfen begleiteten.

2002 konnte sie als eine der jüngsten Spielerinnen die Canadian Open und die US Open der Juniorinnen gewinnen. Ab September 2002 spielte sie regelmäßig auf der WTA Tour. Vom Verletzungspech verfolgt kam sie in der Weltrangliste zunächst kaum voran. 2005 gewann sie beim Turnier von Peking ihren ersten WTA-Titel.

Beim Auftaktturnier in Auckland erreichte Kirilenko ihr erstes Viertelfinale, in dem sie an der späteren Finalistin Wera Swonarjowa scheiterte. Bei den Australian Open, bei denen sie die Adidas-Kollektion von Stella McCartney präsentierte, traf sie auf Lindsay Davenport, der sie 4:6, 6:4, 2:6 unterlag. In der Woche darauf erreichte sie in Tokio erneut das Viertelfinale, verlor gegen Martina Hingis aber klar (2:6, 1:6). In Dubai gelang ihr ein Achtungserfolg, als sie Nadja Petrowa mit 6:4, 6:1 besiegte, anschließend unterlag sie Swetlana Kusnezowa in drei Sätzen.

In Miami verlor sie im Achtelfinale gegen die spätere Finalistin Marija Scharapowa in einem hochklassigen Match 6:3, 4:6 und 1:6. Nach dem Erstrundenaus in Warschau (erneut gegen Hingis, der sie beim 5:7, 6:7 alles abverlangte) verlief die Sandplatzsaison recht passabel. In der Woche darauf unterlag sie Justine Henin im Achtelfinale der Qatar Telecom German Open. Bei den French Open kam das Aus gegen Anna-Lena Grönefeld in der dritten Runde, dennoch erreichte Kirilenko erstmals Rang 20 der Weltrangliste.

Schlechter verlief die zweite Jahreshälfte. In Wimbledon verlor sie gleich in Runde eins. Es folgten Erstrundenniederlagen in San Diego, Los Angeles und New Haven. Nur in Montreal konnte sie ein Match gewinnen. Bei den US Open erreichte sie die dritte Runde, in der sie sich Aravane Rezaï geschlagen geben musste. Es folgte eine weitere Niederlagenserie: in Peking kam das Aus als Titelverteidigerin in Runde zwei, in Seoul sowie in Tokio und Moskau war jeweils in Runde eins Endstation, so dass sie auf Position 33 abrutschte. In Zürich zog sie dann ins Viertelfinale ein. Eine Woche später musste sie ihre Erstrundenpartie in Linz wegen Hüftbeschwerden aufgeben und damit die Saison beenden.

Zum Saisonauftakt verlor Kirilenko in der zweiten Runde von Gold Coast gegen die spätere Siegerin Dinara Safina und in Hobart ihr Auftaktmatch gegen Sania Mirza. Bei den Australian Open unterlag sie nach Siegen über Karolina Šprem und Julia Wakulenko in Runde drei Kusnezowa mit 1:6, 4:6.

In der ersten Runde der Toray Pan Pacific Open in Tokio musste sie gegen Shahar Peer sowohl im Einzel als auch – mit ihrer Landsfrau Wera Duschewina – im Doppel antreten. Sie besiegten die Israelin und ihre Partnerin Marion Bartoli, tags darauf schlug Kirilenko Shahar Peer auch im Einzel. Es war ihr erster Sieg über eine Top-20-Spielerin seit einem Jahr. Anschließend unterlag sie der Lokalmatadorin Ai Sugiyama. An Nummer 2 gesetzt musste sie sich in Pattaya Nicole Pratt in drei Sätzen knapp geschlagen geben.

In Dubai gewann sie zunächst gegen Monica Niculescu, verlor dann aber in drei engen Sätzen gegen Daniela Hantuchová. Im Doppel kam für Kirilenko und Hingis schon in Runde eins das Aus. Eine Woche später in Doha gewann sie ohne Probleme ihr Auftaktmatch gegen Anne Kremer, das Achtelfinale verlor sie in zwei glatten Sätzen gegen ihre Doppelpartnerin Hingis. Im Doppel konnte die mit einer Wildcard angetretene Paarung das Turnier gewinnen. In Indian Wells kam Kirilenko bis zur dritten Runde und kassierte dort eine klare Niederlage gegen ihre Landsfrau Anna Tschakwetadse.

In Miami kam das Aus nach einem Freilos in Runde zwei gegen Venus Williams, es folgte eine dreiwöchige Pause. In Budapest verlor sie erneut ihr Auftaktmatch gegen Anne Kremer, es folgten drei weitere Erstrundenniederlagen: jeweils in drei Sätzen verlor sie in Oeiras gegen eine Qualifikantin, in Berlin gegen Li Na und in Rom gegen Ai Sugiyama. Bei den French Open erreichte sie Runde zwei, unterlag aber Samantha Stosur nach großem Kampf in drei Sätzen. Beim Turnier in Birmingham bezwang Kirilenko Raquel Kops-Jones mit 6:3, 6:3 und besiegte dann Nathalie Dechy mit 5:7, 6:2 und 6:0; im Achtelfinale verlor sie knapp gegen die spätere Turniersiegerin Jelena Janković (6:3, 3:6 und 5:7). In Eastbourne scheiterte sie gleich in Runde eins an Sybille Bammer (2:6, 3:6).

In Wimbledon verlor sie in Runde eins gegen die als Lucky Loser ins Hauptfeld aufgerückte Alizé Cornet. In Stanford meldete sie sich mit einem Erstrundensieg gegen die in der Weltrangliste zwei Plätze besser notierte Wiktoryja Asaranka zurück, danach scheiterte sie mit 0:6 und 6:75 an Katarina Srebotnik. Beim Turnier in San Diego erreichte sie das Viertelfinale mit Siegen über Hana Šromová, Lucie Šafářová und Jelena Janković, verlor dann aber gegen Jelena Dementjewa. Beim anschließenden WTA-Turnier in Los Angeles erreichte sie durch glatte Siege über Jelena Bowina, Marion Bartoli und Gisela Dulko erneut das Viertelfinale, in dem sie mit 4:6 und 4:6 gegen die spätere Siegerin Ana Ivanović ausschied.

Beim Turnier in Toronto schlug Kirilenko in der ersten Runde Martina Müller, ehe sie gegen Bartoli verletzungsbedingt aufgeben musste. Bei den US Open erreichte sie mit Siegen über Martina Müller und Katerina Srebotnik Runde drei, in der sie Julia Wakulenko unterlag. Nach zweiwöchiger Pause meldete sie sich in Kolkata zurück; mit Siegen über Flavia Pennetta und Hantuchová erreichte sie das Finale, in dem sie sich mit einem 6:0-, 6:2-Sieg über Marija Korytzewa ihren zweiten WTA-Titel sicherte. Eine Woche später in Seoul zog sie erneut ins Finale ein, in dem sie jedoch Venus Williams in drei Sätzen unterlag. Danach musste sie vier Niederlagen in Folge einstecken. Die Saison beendete Kirilenko mit einer Bilanz von 34 Siegen und 27 Niederlagen in den Top 30.

Das Jahr begann für sie in Auckland mit dem Einzug ins Viertelfinale, in dem sie Tamira Paszek in zwei Sätzen unterlag. Bei den Australian Open erreichte sie erstmals in ihrer Karriere das Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers, in dem sie gegen Daniela Hantuchová knapp verlor. In Doha scheiterte sie in der zweiten Runde an Anabel Medina Garrigues. Nachdem in Dubai, Bengaluru, Indian Wells und Miami jeweils in der Auftaktrunde Schluss gewesen war, gewann Kirilenko das Tier-IV-Turnier von Oeiras. In Berlin musste sie in der ersten Runde drei Matchbälle gegen Jelena Wesnina abwehren; ihre Achtelfinalpartie verlor sie gegen Jelena Janković. Auch im Achtelfinale von Rom schied sie gegen Janković aus. Bei den French Open unterlag sie in der zweiten Runde überraschend der Qualifikantin Zheng Jie. Mit 15 Siegen von 18 Sandplatzpartien gelang ihr nach zwei Jahren der Sprung zurück in die Top 20. Bei den Rasenturnieren in ’s-Hertogenbosch und Wimbledon verlor sie erneut jeweils ihr Auftaktmatch. Die Hartplatzsaison begann vielversprechend: Viertelfinale in Portorož und Halbfinale in Cincinnati, wo sie mit Nadja Petrowa zudem die Doppelkonkurrenz gewann. Danach folgten drei Niederlagen in Serie, in New Haven, bei den US Open und in Tokio. Das Turnier in Seoul, bei dem sie schon im Jahr zuvor das Finale erreicht hatte, konnte sie diesmal gewinnen. In Tokio und Moskau verlor sie in Runde eins. In Zürich und in Linz schaffte sie jeweils den Einzug in Runde zwei (Niederlagen gegen Francesca Schiavone und Alizé Cornet). Ihre Saisonbilanz: drei Einzel- und ein Doppeltitel.

Kirilenko startete mit drei Niederlagen in Folge in Sydney, Melbourne und Dubai. In Monterrey gab sie in der zweiten Runde gegen Lucie Šafářová verletzungsbedingt auf. In Indian Wells verlor sie erneut ihr Auftaktmatch, in Miami unterlag sie in Runde zwei Flavia Pennetta. In Miami erreichte sie als Titelverteidigerin wiederum das Finale, musste sich diesmal aber Roberta Vinci beugen. In Fès verlor sie gegen die Polin Marta Domachowska erneut in der Auftaktrunde. In Oeiras verlor sie als Titelverteidigerin das Viertelfinale in drei Sätzen gegen Jekaterina Makarowa. Es folgten vier Erstrundniederlagen in Madrid, bei den French Open, in Birmingham und in Eastbourne. In Wimbledon überstand Kirilenko erstmals seit 2005 die erste Runde, ehe sie Caroline Wozniacki mit 0:6, 4:6 unterlag. Beim Sandplatzturnier von Båstad scheiterte sie im Viertelfinale erneut an Wozniacki. Zu Beginn der Hartplatzsaison erreichte Kirilenko in Stanford, Los Angeles und Cincinnati jeweils die zweite Runde. Nach überstandener Qualifikation verlor sie in Toronto in Runde eins gegen Pennetta, in New Haven musste sie in der Qualifikation aufgeben. Wie schon 2003, 2006 und 2007 erreichte sie dann mit einem Sieg über Agnieszka Radwańska die dritte Runde der US Open, unterlag dort aber in zwei Sätzen Li Na.

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