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Maria Quintana

US-amerikanische Freestyle-Skisportlerin

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Maria Quintana (* 7. Juli 1966 in Denver, Colorado) ist eine ehemalige US-amerikanische Freestyle-Skierin. Sie war weitgehend auf die Disziplin Aerials (Springen) spezialisiert. In dieser Disziplin wurde sie 1986 in Tignes erste Weltmeisterin. Im Weltcup gewann sie drei Einzelwettkämpfe.

Maria Quintana begann im Alter von fünf Jahren mit dem Skifahren, mit acht Jahren versuchte sie sich erstmals auf der Buckelpiste, mit 15 Jahren wurde sie in den Nachwuchskader des US-Skiverbandes aufgenommen. Sie besuchte die Lowell Whiteman School in Steamboat Springs und während ihrer sportlichen Laufbahn einen prä-medizinischen Lehrgang in Stanford.

Nach dem Schulabschluss wurde Quintana 1983 in die US-Nationalmannschaft einberufen und gab am 13. Januar 1984 in Stoneham ihr Debüt im Freestyle-Skiing-Weltcup. Bereits drei Wochen später konnte sie im Aerials von Courchevel ihren ersten Weltcupsieg feiern. Nachdem sie anfangs in allen Disziplinen gestartet war, konzentrierte sie sich ab Dezember 1984 auf das Springen. Bei den ersten Weltmeisterschaften 1986 in Tignes sorgte sie für Aufsehen, als sie sich im Gegensatz zu ihren Konkurrentinnen für den rund 60 Zentimeter höheren Kicker der Männer entschied. Mit einem zweifachen Rückwärtssalto im finalen Durchgang gewann sie die Goldmedaille.

Wie der Rest ihrer Mannschaft litt Quintana an dem von US-Versicherern und Skigebieten verhängten Verbot von Kopfüber-Tricks und musste daher viel im Ausland trainieren. Ein schriftliches Ansuchen an ihren Kongressabgeordneten blieb erfolglos. Im Vorfeld der Olympischen Spiele 1988 wurde sie in ihrer Heimat als große Favoritin gehandelt, war es ihr doch als erster Frau gelungen, einen dreifachen Rückwärtssalto mit zweifacher Drehung (double twisting triple backflip) einzuüben. Die mit gebrochenem Handgelenk antretende Quintana lag nach dem ersten Sprung dank hohem Schwierigkeitsgrad mit zehn Punkten in Führung. Ohne die Schwierigkeit zu reduzieren, wurde die 21-Jährige im Entscheidungsdurchgang von einer Windböe erfasst und blieb nach schwerem Sturz vorübergehend bewusstlos, aber unverletzt liegen. Während sie auf Rang sieben zurückrutschte, ging Gold unerwartet an ihre Teamkollegin Melanie Palenik.

Danach startete sie nur noch vereinzelt im Weltcup, ehe sie ihre aktive Laufbahn 1991 beendete.

Über das Gefühl bei einem Aerials-Sprung sagte Quintana Folgendes:

Calgary 1988: 7. Aerials (Demonstrationswettbewerb)

Quintana errang im Weltcup 12 Podestplätze, davon 3 Siege:

Maria Quintana in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)

Maria Quintana in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)

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