An diesem Tag

Marián Lejava

Slowakischer Komponist und Dirigent

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Marián Lejava (* 14. September 1976 in Bratislava) ist ein slowakischer Komponist und Dirigent.

Bereits mit vierzehn Jahren trat Marián Lejava 1990 ins Konservatorium Bratislava ein, wo er Komposition bei Peter Martinček und Dirigieren bei Július Karaba studierte. 1996–2002 setzte er das Studium an der Hochschule für Musische Künste Bratislava (Vysoká škola múzických umení v Bratislave – VŠMU) in Komposition bei Vladimír Bokes und in Dirigieren bei Bystrík Režucha, Róbert Stankovský und Stanislav Macura fort. Darüber hinaus besuchte er Dirigierkurse bei Robert Houlihan und András Wilhelm in Szombathely (1996) sowie zahlreiche weitere Kurse und Seminare für Komposition, etwa im Zuge der isa – Internationalen Sommerakademie in Reichenau an der Rax bei Erich Urbanner (1998), bei den Sommerkursen in Český Krumlov (Marek Kopelent, Petr Kotík und Matthias Hermann) (2000), den CASMI-Kompositionskursen in Prag bei Ladislav Kubík (2001, 2003) sowie den OCNM-Seminaren des Ostrava Center for New Music bei Christian Wolff, Alvin Lucier, Tristan Murail, Phill Niblock, Jean-Yves Bosseur und Petr Kotík (2001, 2003). Es folgten Postgraduate-Doktoratsstudien an der VŠMU in Komposition bei Vladimír Bokes und in Dirigieren bei Ondrej Lenárd, die er 2005 bzw. 2010 abschloss.

Mit Kolleginnen und Kollegen wie Lucia Papanetzová, Lucia Koňakovská, Bosko Milakovic und Peter Groll engagierte sich Lejava 2003 als Mitbegründer und Dramaturg der Vereinigung Junger Komponistinnen und Komponisten SOOZVUK. Als Dirigent wirkte Lejava 2003/2004 als Assistent von Zsolt Nagy bei der Janáček-Philharmonie Ostrava für Konzerte im Rahmen von OCNM ‘03 und des Berliner Festivals MaerzMusik. Seit 2006 ist er Gastdirigent der Oper des Slowakischen Nationaltheaters in Bratislava. 2007–2014 war er musikalischer Leiter des Opernstudios der VŠMU. 2010 erhielt er einen Lehrauftrag für Komposition und Dirigieren an der VŠMU. Seit 2010 ist er einer der Leiter der VENI ACADEMY des VENI ensembles, die sich der Interpretation und Vermittlung zeitgenössischer Musik widmet. Intensive Zusammenarbeit verbindet Marián Lejava schwerpunktmäßig mit slowakischen Ensembles wie OPERA APERTA und Melos Ethos Ensemble sowie Künstlerpersönlichkeiten wie dem Regisseur Rastislav Ballek und dem Geiger Milan Paľa. Neben seinen Verpflichtungen in der Slowakei absolvierte er Dirigate in Tschechien, Frankreich, Ungarn, Deutschland.

2001: Preis der slowakischen Urheberrechtsgesellschaft SOZA für Sieben Bagatellen als erfolgreichstes Werk eines jungen Autors

2003: Ján-Levoslav-Bella-Preis für veni’s marchin‘ on (an anthem)

2005: Josef-Bulva-Preis für Metamorphosen

2013: Radio Head-Preis für die Aufnahme des Jahres in der Kategorie Klassik für die CD „VENI ACADEMY. Rolling Tones“

2016: Radio Head-Preis für die Aufnahme des Jahres in der Kategorie Klassik für die CD „Violinkonzerte von Karol Szymanowski und Alban Berg“

2018: Frico-Kafenda-Preis für das CD-Projekt „Violinkonzerte von Karol Szymanowski und Alban Berg“

Bohom milovaný (Gottgefällig). Musiktheater in fünf Szenen mit Prolog und Epilog op. 21, Libretto: Marián Lejava und Zuzana Šajgalíková (2015/2016)

Oskar a dáma v ružovom (Oskar und die Dame in Rosa). Musik zu dem Stück von Éric-Emmanuel Schmitt (2005)

Jánošík. Musik zu dem Stück von Mária Rázusová-Martáková (2016/2017)

Znovuzjednotenie Koreií (Die Wiedervereinigung Koreas). Musik zu „La Réunification des deux Corées“ von Joël Pommerat (2018)

Bakchantky (Die Bakchen). Musik zu dem Drama von Euripides (2019)

Tanec smrti (Totentanz). Musik zu August Strindbergs gleichnamigen Drama in der Fassung von Mário Drgoňa und Rastislav Ballek (2019)

Birds’ n’ Fishes (Tableau II) op. 11 Nr. 2 (2007–2009, rev. 2020/2021)

Candide overture op. 13 (2008/2010, rev. 2016)

De Brevitate Vitae (Symphoniae) (2019)

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