Marco Pütz (* 16. März 1958 in Esch an der Alzette) ist ein luxemburgischer Saxophonist und Komponist.
Marco Pütz begann seine musikalischen Studien an den Konservatorien von Esch/Alzette und Luxemburg. Danach setzte er sie an den Königlichen Konservatorien von Brüssel (Saxophon und Kammermusik) und Lüttich (Harmonielehre und Orchesterleitung) fort.
Von 1980 bis 2018 war er Professor für Saxophon, Kammermusik und Orchestration/Instrumentation am Konservatorium Luxemburg. Er ist Gründungsmitglied des „Quatuor de Saxophones du Luxembourg“ (1982–2006) und spielte von 1981 bis 2006 als Saxophonist im Philharmonischen Orchester von Luxemburg.
Pütz schrieb viele Kompositionen für Sinfonieorchester und Blasorchester, Kammermusik, Werke für Schulmusik und für verschiedene Instrumentalbesetzungen. Internationale Anerkennung erfuhr Marco Pütz ab 1995 mit dem Gewinn des ersten Preises beim „International Clarinet Association Composition Contest“ (USA) für sein Quatuor pour Clarinettes. Seine Musik wurde auf namhaften Festivals aufgeführt, unter anderem dem Internationalen Festival Echternach (Luxemburg), Rencontres d’Ensembles de Violoncelles (Frankreich), Les Quatuors à St. Roch (Frankreich), WASBE-Konferenzen, dem BASBWE-Festival in Glasgow, Festival Radenci (Slowenien), WMC-Kerkrade (Niederlande), CBDNA-Konferenz (USA), EuropArt-Festival (Brüssel) usw. Seine Werke sind auf über 75 CDs erschienen (Naxos, GIA-Records, USA), Albany-Records (USA), Doyen Records (GB), Amos (CH), Mirasound (NL) usw.
Seit 2015 werden seine Orchesterwerke durch die Edition Kunzelmann (CH) verlegt (Leihmaterial über Zinfonia).
2017 Plaquette d’Honneur der UGDA für seine Verdienste um die Bläsermusik in Luxemburg.
2017 Buma International Brass Award (Niederlande) als Anerkennung für seine Blasorchester-Kompositionen.
2012 Doppel-Finalist beim ITEA-Harvey Phillips Award for Excellence in Composition.
1995 Erster Preis beim „International Clarinet Association Composition Contest“ (USA) für Quatuor pour Clarinettes.
2024 Diamond Award (highest honor) beim " Erik Satie International Music Competition " für seine 1. Sinfonie (Four Colours).
Blasorchester – Wind Band – Brass Band – Fanfare Band
The Legend of Aquarius (D’Legend vum Kropemann, 1997, Bronsheim-Verlag)
Concerto for Flute and Wind Band (1995, Bronsheim)
Au début ce ne fùt qu’une idée (Blasorchester, Orgel, Blechbläser, 1995, Manuskript)
Three Sketches for Band (1993, Bronsheim)
Three Sketches for Wind Band (2002, Wind Music Edition, Bern)
Luxembourg, Vile fortifiée (1995, Bronsheim)
Sinfonietta for Band (21′, 1998, Bronsheim), Pflichtstück beim Eidgenössischen Musikfest (CH), Fribourg 2001