Luka Omoto (* 7. Juni 1973 in Rio de Janeiro) ist eine deutsche Schauspielerin mit japanischen und brasilianischen Wurzeln.
Omoto stand mit 15 Jahren zum ersten Mal in Rio de Janeiro auf der Bühne. Mit 17 spielte sie die 'Genossin Chin' neben Raul Cortez in dem Stück M. Butterfly am Teatro de Arena. Im gleichen Jahr wanderte sie nach Berlin aus und begann dort eine klassische Ballettausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin. 2013 nahm sie die deutsche Staatsangehörigkeit an.
Seit 1999 wirkte sie in Brasilien und im deutschsprachigen Raum in mehr als 30 Film- und Fernsehproduktionen mit. Im Jahr 2002 spielte sie die Hauptrolle Shula in dem Fernsehfilm „Liebe in letzter Minute“ neben Tim Bergmann. Im Jahr darauf stand sie vor der Kamera neben Josef Hader, Simon Schwarz, Joachim Król und Jürgen Tarrach in Wolfgang Murnbergers schwarzer Komödie Silentium, die den österreichischen Filmpreis 2005 gewann.
In Brasilien verkörperte Luka Omoto in der HBO-Serie Alice die Rolle Dani unter Regie von Karim Aïnouz in neun Episoden. 2016 und 2017 wirkte sie in den BR-Tatort-Folgen „Die Wahrheit“ und „Der Tod ist unser ganzes Leben“ in der Hauptrolle Ayumi Schröder mit.
Omoto lebt mit ihren beiden Söhnen in Deutschland.
2011: 11Dock11 – Reflexion und Spekulation
2014: Projekt Schrill – Kapital Migration
Luka Omoto bei der Agentur Tanja Rohmann