Ludwig Sütterlin (* 16. November 1863 in Heidelberg; † 3. Juli 1934 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Linguist und Germanist.
Er wurde 1890 Dozent an der Universität Heidelberg, wo er 1896 die Professur für Germanistik übernahm. 1913 folgte er dem Ruf an die Universität Freiburg im Breisgau, wo er bis zu seinem Tode 1934 wirkte. Ludwig Sütterlin erwarb sich bleibende Verdienste, indem er versuchte, durch seine Methode die Lautlehre und die Sprachphysiologie in den Dienst der grammatischen Forschung zu stellen.
Sütterlin war Alter Herr des Akademisch-Neuphilologischen Vereins Heidelberg, aus dem 1907 die Landsmannschaft Cheruskia Heidelberg hervorging.
Die deutsche Sprache der Gegenwart, 1900
Das Wesen der sprachlichen Gebilde, 1902
Die Lehre von der Lautbildung, 1908
Werden und Wesen der Sprache, 1913
Neuhochdeutsche Grammatik, München 1924
Literatur von und über Ludwig Sütterlin im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek