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Ludwig Meybert

Deutscher Schauspieler, Theaterregisseur und Hörspielsprecher

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Ludwig Meybert (* 24. Oktober 1892; † 5. Februar 1961 in Hamburg) war ein deutscher Schauspieler, Theaterregisseur und Hörspielsprecher.

Ludwig Meybert begann seine Theaterlaufbahn nach 1915 am Hamburger Thalia Theater zur Zeit der Intendanz von Hermann Röbbeling, der das Haus von 1915 bis 1932 leitete. Anschließend wechselte er innerhalb der Hansestadt an das Schiller-Theater, wo er auch als Regisseur tätig war.

Nach Kriegsende kam er bereits 1945 an das Hamburger Ohnsorg-Theater, das damals noch Richard-Ohnsorg-Theater hieß. Dem Haus in den Großen Bleichen blieb er bis 1956 treu. Ab 1954 begann das Fernsehen dort Theaterstücke aufzuzeichnen und bundesweit auszustrahlen. Während dieser Zeit war auch Meybert zunächst noch dabei. So sah man ihn 1955 in dem Stück Das Herrschaftskind von Wilfried Wroost an der Seite von Walter Scherau, Heidi Kabel und Vera Gruber. Laut Auskunft des NDR sind aus den 1950er Jahren aber leider keine sendefähigen Kopien mehr erhalten. Wie seine Ohnsorg-Kollegen trat auch er in zahlreichen Mundart-Hörspielen beim Nordwestdeutschen Rundfunk Hamburg und später bei dessen Rechtsnachfolger dem Norddeutschen Rundfunk vor die Mikrophone, so beispielsweise 1952 in einer Hauptrolle in John Brinckmans Komödie Peter Lurenz bi Abukir zusammen mit Otto Lüthje, Walter Scherau und Hartwig Sievers.

Nach seiner Ohnsorgzeit unternahm er mit Verner Arps Gastspielreisen nach Dänemark, Schweden, Portugal und Spanien. Zum Ende seiner Laufbahn konnte man ihn noch in vielen Charakterstudien mehrerer Filme sehen, so in dem Spielfilm Die Bande des Schreckens oder mit Heinz Engelmann, Wolfgang Völz und Dieter Eppler in der Stahlnetz-Folge E... 605.

1960: Die Bande des Schreckens

Aufzeichnungen aus dem Ohnsorg-Theater

1955: Das Herrschaftskind (Diener Albert) – Regie: Hans Mahler

1946: Paul Schurek: Stratenmusik (Emil Spittel, 2. Trumpet) – Regie: Curt Becker

1950: Karl Bunje: Familjenansluß. Een vergnögt Hörspill (Der Gerichtsvollzieher) – Regie: Hans Freundt

1950: Martha Jochens: Johannes Brahms. Een plattdütsch Spill (William Kupfer, Notenschriever bi Brahms in Wien) – Regie: Hans Freundt

1951: Peter Kalff: Dat Redentiner Osterspill (Jesaias) – Regie: Hans Freundt

1951: Stefanie Malotka: Segeln – ein Sport für Männer. „Mieke“ sticht in die Alster – Eine heitere Hörfolge (Käpt’n Asmussen) – Regie: Rudi Fisch

1951: Fritz Stavenhagen: De dütsche Michel (Ein kranker Bettler) – Regie: Hans Freundt

1951: Jan Fabricius: Ünner een Dack. Speel in dree Optöög (Afkaat) – Regie: Hans Freundt

1951: Hans Henning Holm: Wat waard hier späält? Kummedi (Detlev Homfeldt, Bauer) – Regie: Werner Perrey

1951: Heinrich Behnken: De Ehestiftung. Lustspill in een Akt (De Schoolmester) – Regie: Hans Freundt

1951: Rudolf Kinau: Kristoffer Kolumbus. Hörspeel for groote Jungs un Deerns (Stiernkieker) – Regie: Hans Freundt

1951: Heinrich Schmidt-Barrien: Dat plattdütsche Krüppenspäl (Schäfer) – Regie: Hans Freundt

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