Luca Francesconi (* 17. März 1956 in Mailand) ist ein italienischer Komponist.
Francesconi studierte am Konservatorium seiner Geburtsstadt Klavier und Komposition bei Azio Corghi, Karlheinz Stockhausen und Luciano Berio. 1990 gründete er in Mailand das Agon Acustica Informatica Musica, ein Zentrum für Neue Musik.
Für seine Kompositionen wurde er mit dem Kranichsteiner Musikpreis, dem Förderpreis des Siemens Musikpreises (1994), dem Antonio-Feltrinelli-Preis (2018) und dem Prix Italia ausgezeichnet. Er unterrichtete als Gastprofessor am Rotterdamer Konservatorium, war 1995 Composer in Residence in Straßburg und ist Leiter der Kompositionsabteilung der Musikhögskolan of Malmö in Schweden.
Passacaglia für großes Orchester, 1982
Viaggiatore insonne für Sopran und fünf Instrumente (Text von Sandro Penna), 1983
Notte für Mezzosopran und neunzehn Instrumente (Text von Sandro Penna), 1983–1984
Finta-di-nulla für Sopran und neunzehn Instrumente (Text von Umberto Fiori), 1985
Onda sonante für acht Instrumente, 1985
Vertige für Streichorchester, 1985
Da capo für neun Instrumente, 1985–1986
Encore/Da capo für neun Instrumente, 1985–1995
Impulse II für Klarinette, Violine und Klavier, 1985, 1995
Plot in fiction für Oboe-Englisch Horn und Kammermusikgruppe, 1986
Trama für Saxophon und Orchester, 1987
Attesa für Bläserquintett, 1988
La voce, Folksong für Sopran und dreizehn Instrumente (Text von Umberto Fiori), 1988
Aeuia für Bariton und zwölf Instrumente (Text von Jacopone da Todi), 1989
Les barricades mystérieuses für Flöte und Orchester, 1989