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Louise-Madeleine Cochin

Französische Kupferstecherin und Malerin

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Louise-Madeleine Cochin, geborene Horthemels (* 1686 in Paris; † 2. Oktober 1767 ebenda), war eine französische Kupferstecherin und Malerin.

Sie entstammte einer Familie von Buchhändlern und Verlegern. Ihre Eltern waren Daniel Horthemels und Marie-Anne Cellier, die ebenfalls Tochter eines Buchhändlers war. Drei ihrer vier Geschwister, Marie-Anne, Marie-Nicole und Frederic, wurden ebenfalls Kupferstecher. Die Brüder Denis und Daniel II wurden Buchhändler und Verleger.

1713 heiratete sie den Graveur Charles-Nicolas Cochin. 1715 kam der gemeinsame Sohn zur Welt, der ebenfalls auf den Namen Charles-Nicolas getauft wurde und deshalb den Beinamen der Jüngere erhielt. Weiterhin wurde eine Tochter, Madeleine-Geneviève, geboren, die ebenfalls Kupferstecherin wurde.

In jungen Jahren schuf Louise-Madeleine Cochin neben den Kupferstichen einen Bilderzyklus über das Frauenkloster Port Royal des Champs. In großer Mehrheit stach sie jedoch Werke nach Malern wie Nicolas Poussin, Charles Le Brun, Antoine Coypel oder Claude Vignon.

Ihre Werke signierte sie unterschiedlich. Unter anderem mit Magd. Horthemels, Magdalena Horthemels, Cochin oder auch Madeleine Cochin.

Bilderzyklus über 28 Tafeln des Klosters Port Royal des Champs

Porträt des Emmanuel-Henri-Timoléon de Cossé-Brissac

Illustrationen zum Buch Le Diable boiteux

Illustration Le Chanteur de Cantiques

Die historische Szene La charmante Catin

Société de l’histoire de l’art français: Archives de l’art français, 1855, S. 54, digitalisat

Émile Bellier de La Chavignerie: Dictionnaire général des artistes de l’École française, 1882–1885, S. 65, digitalisat

Académie des sciences, belles-lettres et arts de Rouen: Précis analytique des travaux de l’Académie des sciences, belles-lettres et arts de Rouen, 1946, S. 381, digitalisat

Angaben zu Louise-Madeleine Cochin in der Datenbank der Bibliothèque nationale de France.

Literatur von und über Louise-Madeleine Cochin im SUDOC-Katalog (Verbund französischer Universitätsbibliotheken)

Stiche von Louise-Madeleine Cochin in der Bibliothèque nationale de France

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