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Lothar Bellag

Deutscher Schauspieler und Regisseur

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Lothar Bellag (* 27. November 1930 in Berlin; † 8. August 2001) war ein deutscher Fernsehfilmregisseur und Schauspieler, sowie Vorsitzender des Verbandes der Film- und Fernsehschaffenden der DDR.

Lothar Bellag studierte von 1947 bis 1949 Schauspiel an der Mendelssohn-Akademie Leipzig. Danach war er als Schauspieler in Rostock und am Theater der Freundschaft für Kinder in Berlin tätig. Seit 1954 war er am Theater am Schiffbauerdamm in Berlin unter Bertolt Brecht, wo er auch Regie führte.

Ab 1960 drehte Lothar Bellag Spielfilme für den Deutschen Fernsehfunk in Berlin. Am bekanntesten wurden die Mehrteiler Daniel Druskat (1976) und Johann Sebastian Bach (1985). Nach 1990 pausierte er notgedrungenerweise für einige Jahre, von 1996 bis 1998 konnte er mehrere Folgen der Fernsehserie Hallo, Onkel Doc! drehen.

Lothar Bellag war seit 1967 Vizepräsident und seit 1979 Präsident des Verbandes der Film- und Fernsehschaffenden der DDR sowie seit 1969 Mitglied der Akademie der Künste der DDR.

in Fernsehfilmen, einige als Studioinszenierungen

1960 Die Häuser des Herrn Sartorius

1964 Heiraten ist immer ein Risiko

1964 Glasmenagerie (nach Tennessee Williams)

1966 Die Ermittlung. Oratorium in 11 Gesängen (Inszenierung, Co-Regisseur)

1966/1968 Die Geduld der Kühnen (5 Folgen, auch Drehbuch)

1969 Meister Falk. Die Engel der Ersten (3 Folgen, auch Drehbuch)

1969 Der Engel im Visier (auch Drehbuch)

1972 Der Regimentskommandeur (auch Drehbuch)

1973/1976 Der kaukasische Kreidekreis (Studioinszenierung)

1976 Daniel Druskat (5 Teile, auch Drehbuch)

1979 Tull (DEFA für TV, auch Drehbuch)

1982 Der Mann von der Cap Arcona (auch Drehbuch)

1985 Johann Sebastian Bach (4 Teile, auch Drehbuch)

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