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Laura Linney

US-amerikanische Schauspielerin

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Laura Leggett Linney (* 5. Februar 1964 in New York City) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Linney ist die Tochter des Dramatikers Romulus Linney und Ururenkelin des Politikers Romulus Zachariah Linney. Sie erwarb 1986 den Bachelor of Arts an der Brown University und nahm anschließend an der Juilliard School Schauspielunterricht.

Ihre Kinokarriere begann 1992, als sie neben Nick Nolte und Susan Sarandon in Lorenzos Öl spielte. Schon bald sah man sie in exponierten Nebenrollen an der Seite von Richard Gere, Clint Eastwood und Jim Carrey. Für das vielfach ausgezeichnete Familiendrama You Can Count on Me sowie das Biopic Kinsey – Die Wahrheit über Sex über den Sexualforscher Alfred Kinsey erhielt sie je eine Nominierung für den Oscar und den Golden Globe. Eine weitere Golden-Globe-Nominierung wurde ihr für ihre Darstellung in dem Jugendfilm Der Tintenfisch und der Wal zuteil. Dreimal erhielt sie den Emmy, unter anderem für eine Gastrolle in Frasier.

Linneys Rollenauswahl ist im Wesentlichen von Ensemblefilmen geprägt. Unter anderem spielte sie bisher dreimal die Rolle der Mary Ann Singleton in der Verfilmung der Stadtgeschichten von Armistead Maupin. 2008 erhielt sie für die weibliche Hauptrolle in Tamara Jenkins’ Independentfilm Die Geschwister Savage ihre dritte Oscar-Nominierung, erneut als Beste Hauptdarstellerin.

2022 erhielt sie einen eigenen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood.

Linney war von 1995 bis 2000 mit dem Schauspieler David Adkins verheiratet. Im Mai 2009 heiratete sie den Immobilienmakler Marc Schauer. Im Januar 2014 kam ihr gemeinsamer Sohn zur Welt.

In der deutschen Synchronisation wird Laura Linney seit Absolute Power (1998) zumeist von Katrin Fröhlich synchronisiert. Zwischen 1994 und 2002 kam auch mehrfach Evelyn Maron zum Einsatz, wie bspw. in Zwielicht (1996), Die Truman Show (1998) oder Das Leben des David Gale (2003). Weitere Sprecherinnen waren unter anderem auch Marina Krogull, die ihr in Tatsächlich… Liebe (2003) die Stimme lieh oder Peggy Sander, welche sie in Mystic River (2003) synchronisierte.

2001: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für You Can Count on Me

2005: Nominierung als Nebendarstellerin für Kinsey – Die Wahrheit über Sex

2008: Nominierung als Hauptdarstellerin für Die Geschwister Savage

2001: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin – Drama für You Can Count on Me

2005: Nominierung als Beste Nebendarstellerin für Kinsey – Die Wahrheit über Sex

2006: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin – Komödie/Musical für Der Tintenfisch und der Wal

2009: Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin – Mini-Serie oder Fernsehfilm für John Adams – Freiheit für Amerika

2011: Auszeichnung als Beste Serien-Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical für The Big C

2012: Nominierung als Beste Serien-Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical für The Big C

2021: Nominierung als Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama für Ozark

2023: Nominierung als Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama für Ozark

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