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Lars-Henrik Walther

Deutscher Handballspieler

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Lars-Henrik Walther (* 21. April 1968 in Fürstenfeldbruck) ist ein ehemaliger deutsch-/dänischer Handballspieler. Er absolvierte 16 Spielzeiten in der Handball-Bundesliga und bestritt insgesamt 456 Bundesligaspiele.

Sein Heimatverein ist der TuS Fürstenfeldbruck.

Von 1986 bis 1989 absolvierte der Kreisläufer eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Nach dem Wehrdienst wechselte er als Profihandballer zum TSV München-Milbertshofen.

Er studierte Betriebswirtschaft an der FH München und der FH Lahr (Fernstudium). Parallel zum Profisport arbeitete er bei der Volksbank Dormagen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und bei der intelligence AG in Bielefeld, wo er eine Fortbildung zum SAP-Berater (HR) absolvierte. Nach dem Ende seiner Profilaufbahn im Jahr 2006 war Walther bis Oktober 2007 Teammanager der Bundesligamannschaft von Frisch Auf Göppingen.

Zwischen 2006 und 2013 war er als Assistent der Geschäftsleitung in einem Göppinger Unternehmen tätig und kümmerte sich um die Belange der Kundenbetreuung und des Marketings. Seit 2014 arbeitet Walther als Produktmanager bei der EWS Weigele GmbH & Co. KG in Uhingen.

Im Januar 2008 gab Walther ein Comeback als Spieler der Turnerschaft Göppingen und trug zum Aufstieg in die Württemberg-Oberliga bei.

Zusammen mit Pascal Morgant und Ralf Abend gründete Lars-Henrik Walther das FRISCH AUF! Handball Nachwuchscenter. In diesem Center werden Jugendliche ab der C-Jugend bis hin zur zweiten Mannschaft von Frisch Auf Göppingen leistungsorientiert betreut und ausgebildet. Walther fungiert neben seiner Tätigkeit als Abteilungsleiter mit dem Ressort Marketing auch als Co-Trainer der zweiten Mannschaft.

Im Rahmen der Kooperation des FRISCH AUF! Nachwuchscenter mit der Turnerschaft Göppingen übernahm Lars-Henrik Walther das Traineramt der ersten Männermannschaft in der Württembergliga zur Winterpause 2008/09. Nach einem Gastspiel beim TSV Deizisau (BWOL) in der Rückrunde der Saison 2010/11 als Spieler wurde er Trainer bei der SG Lauterstein. Mit seiner Mannschaft schaffte er den direkten Wiederaufstieg in die BWOL und wurde Württembergischer Meister 2012. Zur Saison 2017/18 übernahm Walther erneut das Traineramt bei der SG Lauterstein, legte dieses jedoch zur Winterpause 2018 nieder.

Nach einer zweijährigen Handballpause konnte Lars-Henrik Walther von der HSG Bargau/Bettringen für das Traineramt der Landesliga-Handballer gewonnen werden. In einer verlustpunktfreien ersten Saison, die leider vorzeitig durch die Corona-Pandemie beendet wurde, konnten Trainer und Mannschaft bereits erste Ansätze der hervorragenden Zusammenarbeit unter Beweis stellen.

Im November 2023 legte er sein Traineramt nach einer Serie von sechs Niederlagen in sechs Ligaspielen nieder.

Zur Saison 2024/25 übernahm er das Traineramt beim TV Altenstadt und führte die Mannschaft zum direkten Wiederaufstieg in die Landesliga. Zudem gelang ihm in der darauffolgenden Saison mit dem TVA der direkte Durchmarsch in die Verbandsliga.

Lars-Henrik Walther ist alleinerziehender Vater von vier Töchtern.

Der Mediziner Heinrich Walther ist sein Urgroßvater.

1991 Europapokalsieger der Pokalsieger

1992 und 2006 Europapokalfinalist

2002 Deutscher Pokalsieger / Deutscher Vizemeister

1998, 2002, 2003 und 2005 Final Four Hamburg

1988 Aufstieg in die Oberliga TuS Fürstenfeldbruck (Spieler)

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