Lambert Hamel (* 7. Juni 1940 in Ludwigshafen am Rhein; † 13. Februar 2026 in München) war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.
Ausbildung und erste Engagements
Nach dem Abitur studierte Hamel zunächst von 1960 bis 1962 Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Universität zu Köln. Im Anschluss absolvierte er eine Schauspielausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Noch während seiner Ausbildung holte ihn Intendant Oscar Fritz Schuh an das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, wo er 1963 in Der eingebildete Kranke von Molière debütierte.
Hamel war im Lauf seiner Karriere als Schauspieler an zahlreichen deutschen Bühnen engagiert. So arbeitete er 1964 am Schauspielhaus Bochum, wechselte dann für die folgenden vier Jahre an die Bühnen der Stadt Köln und war ab 1968 für das Bayerische Staatsschauspiel tätig. Von 1973 bis 2001 war er festes Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele, ehe er zur Spielzeit 2001/2002 ans Bayerische Staatsschauspiel zurückkehrte. Darüber hinaus nahm Hamel Gastengagements bei den Salzburger Festspielen und am Wiener Burgtheater wahr.
Hamel war zudem als Darsteller an zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen beteiligt (siehe Filmografie). Des Weiteren betätigte sich Hamel als Leser von Hörbüchern und als Synchronsprecher, unter anderem für Philippe Noiret, Charlton Heston, Frank Langella, Lionel Stander und Raúl Juliá.
1975: als Philippe d’Orléans in Wenn das Fest beginnt …
1981: als Lucien Cordier in Der Saustall
1981: als Jerome in Leben im Schloß
1987: als Christian Legagneur in Masken
1988: als Gabriele Battistini in Die Liebhaberin
1989: als Kardinal Mazarin in Die Rückkehr der Musketiere
1990: als Gianni Mucci in Palermo vergessen
1991: als Romain in Ich küsse nicht
1994: als D’Artagnan in D’Artagnans Tochter
1997: als Philippe d’Orleans in Duell der Degen
1995: als Herzog von Buckingham in Richard III.
2001: als Harold Zidler in Moulin Rouge
2002: als Zed in Men in Black II