Kurt Wölfflin (eigentlich Kurt Wölflingseder; * 20. Februar 1934 in Wien; † 12. September 1998 in Salzburg) war ein österreichischer Schriftsteller.
Kurt Wölfflin wurde 1934 in Wien geboren, wuchs in den Niederlanden und Österreich auf und maturierte in Salzburg. Der Hauptschullehrer war Mitglied der Katholischen Männerbewegung und des PEN-Club-Österreich. Er schrieb Gedichte, Kurzgeschichten, Theaterstücke und Romane – außerdem viele Kinder- und Jugendbücher. Nach dem Umzug von Thalgau-Egg (Land Salzburg) nach Anthering bei Salzburg/Stadt, Ende der 1960er Jahre, erschienen die ersten Kinderbücher. Zuerst noch in Zusammenarbeit mit seiner Frau Maria, später mit der gesamten achtköpfigen Familie.
Die Sammlung koreanischer Märchen „Die Perle des Drachenkönigs“, (Styria-Verlag, 1973) entstand unter Mitarbeit des Koreamissionars Rudi Kranewitter (Soh Ki Ho).
1969 und 1975 Österreichischer Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur
1998 Kinder- und Jugendbuchpreis des Landes Steiermark
Die Prinzessin im Rosenstrauch 1968
Wer fängt den Wollknäuel, 1969
Die Perle des Drachenkönigs, 1973
Das Glück hat zwei Gesichter, 1975
Die Großen und die Kleinen, 1976
Das kleine Kinkerlitzchen, 1977
Die Prinzessin auf dem Schneevogel, 1981
Ein Tausender für Charlie, 1982
Micha und Schwarzer Wolf, 1987
Die Rose des Erzbischofs, 1989
Das Mädchen, der Fisch und die Vögel, 1999
Literatur von und über Kurt Wölfflin im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Eintrag zu Kurt Wölfflin im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)