Kunigunde (auch Kunigunda, Kurzformen Kuniza, Chuniza, Cuniza, Kunne) ist ein weiblicher Vorname.
Der Name ist ein alter germanischer Name, dem zwei Worte zugrunde liegen: kunni („Sippe“) und gund („Kampf“). Kunigunde war im Mittelalter ein beliebter Vorname, besonders in Adelskreisen.
3. März – Gedenktag der Heiligen Kaiserin Kunigunde
16. Juni – Gedenktag der Heiligen Kunigunde von Rapperswil
24. Juli – Gedenktag der Heiligen Kunigunde von Polen
Kunigunde von Rapperswil, 4. Jahrhundert, Heilige; soll der Legende nach eine Begleiterin der Heiligen Ursula von Köln gewesen sein
Kunigunde (Enkelin Ludwigs des Stammlers), Ehefrau von Wigerich und Richwin von Verdun
Kunigunde (Ostfrankenreich), auch Kunigunde von Schwaben (* um 882; † 7. Februar 920), Frau Konrads I.
Kunigunde von Luxemburg (980–1033), deren Enkelin, Ehefrau von Kaiser Heinrich II., Heilige der katholischen Kirche
Kunigunde von Altdorf (* um 1020; † 1054), Stammmutter der jüngeren Welfen (Welfen-d’Este)
Kunigunde von Weimar-Orlamünde (~1055–~1117), Tochter Ottos I. von Meißen, Ehefrau des Fürsten Jaropolk, des Grafen Kuno von Northeim und des Grafen Wiprecht von Groitzsch
Kunigunde von Bilstein (* um 1080; † 1138/1140), Gräfin von Gudensberg
Kunigunde von Staufen (1202–1248), Königin von Böhmen
Kunigunde von Habsburg (* 1230 ?), Schwester Rudolfs von Habsburg, zuerst verheiratet mit dem letzten Grafen von Küssenberg, ab 1250 mit Otto II. von Ochsenstein
Kunigunde von Halitsch (1261–1285), Königin von Böhmen
Kunigunde von Böhmen (1265–1321), Tochter des böhmischen Königs Přemysl Otakar II., später Äbtissin
Kunigunde von Eisenberg, genannt Kunne, († 1290), ab 1274 Ehefrau von Albrecht II. (Meißen) und als solche Markgräfin von Meißen und Landgräfin von Thüringen
Kunigunde von Orlamünde (* um 1303; † 1382), Begründerin von Kloster Himmelthron und dessen erste Äbtissin