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Kostas Kotzias

Griechischer Fechter und Politiker

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Konstantinos „Kostas“ Kotzias (* 17. Mai 1892 in Athen; † 8. Dezember 1951) war ein griechischer Fechter und Politiker.

Kostas Kotzias studierte in seiner Geburtsstadt und in Rom. Er nahm an beiden Balkankriegen teil und lebte in den Jahren 1918 und 1919 im Exil auf Kreta. In späteren Jahren engagierte er sich als Mitglied der Freidenkerpartei politisch und wurde im April 1934 zum Bürgermeister von Athen gewählt, ein Amt, das er bis September 1936 innehatte. Danach trat er als Minister in die Regierung von Ministerpräsident Ioannis Metaxas ein und war für die Bereiche Jugend und Sport zuständig. Nach dem Tod Metaxas’ legte Kotzias sein Amt nieder.

Im Zweiten Weltkrieg ging Kotzias ein zweites Mal ins Exil, diesmal zunächst nach Ägypten, später in die USA. Nach Kriegsende kehrte er in seine Heimat zurück und wurde erneut Regierungsmitglied.

In Athen ist die Platia Kotzia nach ihm benannt.

Kotzias nahm 1912 und 1924 an den Olympischen Spielen in Stockholm bzw. Paris teil.

In Stockholm trat er gemeinsam mit Panagiotis Kambas, Petros Manos, Sotirios Notaris, Georgios Petropoulos, Tryfon Triantafyllakos und Georgios Versis im Mannschaftswettbewerb des Degenfechtens an. Die Equipe hatte es im Viertelfinale mit einem Sieg gegen die Mannschaft der USA und einer Niederlage gegen Dänemark ins Halbfinale geschafft. Dort gelang ein Sieg über das Deutsche Reich, dem zwei Niederlagen gegen Schweden und den späteren Goldmedaillengewinner Belgien gegenüberstanden, so dass die Griechen das Finale verpassten und letztendlich mit Dänemark den geteilten 5. Platz belegten.

Im Einzel hatte sich Kotzias mit einer Niederlage im Achtelfinale des Degenfechtens für die nächste Runde qualifiziert, schied nach drei Niederlagen im Viertelfinale allerdings aus dem Wettbewerb aus. Er war auch für die Einzelkämpfe im Säbelfechten gemeldet, trat dort aber nicht an.

1924 überstand Kotzias gemeinsam mit Ioannis Georgiadis, Konstantinos Nikolopoulos und Tryfon Triantafyllakos im Mannschafts-Degenfechten nach zwei Niederlagen gegen die Schweiz und Kuba das Achtelfinale nicht. Das gleiche Schicksal ereilte ihn mit Nikolopoulos und Triantafyllakos im Säbelfechten nach Niederlagen gegen Italien und die Tschechoslowakei.

Im Einzelwettbewerb des Säbelfechtens schaffte es Kotzias bis ins Halbfinale, schied dort aber aus.

Kostas Kotzias in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)

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