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Klaus Ebner

Österreichischer Schriftsteller

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Klaus Ebner (* 8. August 1964 in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller und Übersetzer. Er ist Autor von Prosa, Essays und deutscher sowie katalanischer Lyrik und Essays.

Nach der Matura 1982 nahm Ebner ein Studium der Romanischen und Deutschen Philologie sowie der Übersetzungswissenschaft an der Universität Wien auf. Gleichzeitig war er in einem Literaturverein tätig und arbeitete von 1983 bis 1986 an der Wiener Literaturzeitschrift „TEXTE“ mit. Nach dem Studium bot er Übersetzungsdienstleistungen an, leitete Sprachkurse und arbeitete in IT-Ausbildungsprojekten. Von 1998 bis 2002 absolvierte Ebner das berufsbegleitende Studium „Europäische Wirtschaft und Unternehmensführung“ an der Fachhochschule des bfi Wien.

Ebner lebt und arbeitet in Schwechat. Er ist Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung, des Österreichischen Schriftstellerverbandes und der IG Autorinnen Autoren, außerdem bei den katalanischen Schriftstellerverbänden Associació d’Escriptors en Llengua Catalana und P.E.N. Català.

Seit dem Ende der Schulzeit entstanden kleinere Prosatexte, Lyrik und Hörspiele. Mit katalanischer Sprachwissenschaft und Literatur befasste sich Ebner später in mehreren einschlägigen Fachartikeln und Rezensionen. Lyrik und Essays schreibt er auf Deutsch und Katalanisch. Katalanische Essays erscheinen in der Zeitschrift Doll de Tinta.

Während der 1990er-Jahre veröffentlichte er nur wenige literarische Texte, verfasste aber Fachartikel, hauptsächlich für die Zeitschriften Output/Eurocom in Österreich, Inside OS/2 in Deutschland und NT Update sowie AIX Update in Großbritannien. Darüber hinaus schrieb er Sachbücher zu Software- und Netzwerkthemen für die Verlage Data Becker, Markt & Technik, IWT, TEWI und Microsoft Press.

Im selben Jahrzehnt begann er den Roman Feuers Geraun; zwei Kapitel daraus wurden in frühen Fassungen von der oberösterreichischen Literaturzeitschrift die Rampe veröffentlicht: Der Schreiber von Aram 1994 und Das Gesetz 1997. Jüdische und biblische Traditionen stehen im Mittelpunkt dieser beiden Kapitel. Im Jahr 2007 entstand ein kulturhistorischer Reise-Essay über den Pyrenäenstaat Andorra. Seit 2009 tritt Ebner vermehrt auch als Rezensent in Erscheinung. Er veröffentlicht Rezensionen in den Zeitschriften Podium, Etcetera, Driesch und Schreibkraft sowie im Online-Magazin Kultur-Online und auf der Plattform Poesiegalerie.

Glut. Legende vom Woher und Wohin; Roman, BoD, Hamburg 2025/26; ISBN 978-3-6951-2618-7

Fünfzig; Roman, fabrik.transit, Wien 2024; ISBN 978-3-903267-64-0

Podium-Porträt 127: Klaus Ebner; Lyrikanthologie, Podium, Wien 2024; ISBN 978-3-902886-82-8

Schwarzlicht; Lyrik, BoD, Norderstedt 2021; ISBN 978-3-7543-0116-6

Wortspieler; Essay, BoD, Norderstedt 2020; ISBN 978-3-7519-3585-2

Warum (… ich schreibe); Essay, BoD, Norderstedt 2020; ISBN 978-3-7494-7041-9

Physikstunde; Erzählungen, BoD, Norderstedt 2020; ISBN 978-3-7504-2374-9

Ohne Gummi; Prosa, Arovell Verlag, Gosau-Wien-Salzburg 2013; ISBN 978-3-902808-36-3

Dort und anderswo; Reise- und Literatur-Essays, Mitterverlag, Wels 2011, ISBN 978-3-9502828-9-4

Andorranische Impressionen; Essay, Wieser Verlag, Klagenfurt 2011, ISBN 978-3-85129-934-2

wieso der Mückenschwarm dein Augenlicht umtanzt; Lyrik, Edition Art Science, St. Wolfgang 2011, ISBN 978-3-902157-88-1

Hominide; Erzählung, FZA Verlag, Wien 2008, ISBN 978-3-9502299-7-4, Wieser Verlag, Klagenfurt 2016, ISBN 978-3-99029-206-8

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