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Kentin Mahé

Französischer Handballspieler

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Kentin Alain Pierre-Marie Mahé (* 22. Mai 1991 in Paris) ist ein französischer Handballspieler. Mahé spielt meist auf Rückraum Mitte, wurde zeitweise aber auch auf der linken Außenposition eingesetzt. Im September 2021 wurde ihm für den Gewinn der Goldmedaille mit der französischen Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Tokio der Ritterorden der Französischen Ehrenlegion verliehen.

In der Jugend begann er beim AS Monaco. Im Jahr 2000 wechselte der Rechtshänder zum TSV Bayer Dormagen, wo er unter anderem von seinem Vater Pascal, Handball-Weltmeister 1995, trainiert wurde. Ab der Saison 2008/09 wurde Mahé in der Bundesligamannschaft eingesetzt. Ab der Spielzeit 2011/12 spielte er beim VfL Gummersbach. 2012 erreichte er das Finale im Europapokal der Pokalsieger. Im Sommer 2013 wechselte Mahé zum HSV Hamburg, den er nach zwei Spielzeiten verließ und im Juni 2015 bei der SG Flensburg-Handewitt einen Dreijahresvertrag unterschrieb. Mit Flensburg gewann er 2018 die deutsche Meisterschaft. Ab dem Sommer 2018 lief er für den ungarischen Verein KC Veszprém auf. Mit Veszprém gewann er 2019, 2023 und 2024 die ungarische Meisterschaft und erreichte 2019 das Finale der EHF Champions League. Dreimal triumphierte er mit den Ungarn in der SEHA-Liga.

Nach der Saison 2023/24 kehrte er zum VfL Gummersbach zurück. Im Sommer 2026 wurde sein bis 2027 laufender Vertrag in beidseitigem Einverständnis vorzeitig aufgehoben und er unterschrieb einen Einjahresvertrag beim Ligakonkurrenten Rhein-Neckar Löwen.

Bei der Junioren-EM 2010 in Bratislava wurde Mahé Most Valuable Player und zusammen mit seinem späteren Mitspieler bei Veszprém Gašper Marguč bester Torschütze des Turniers (beide 49 Tore). Im Oktober 2010 wurde Mahé zum ersten Mal in das Aufgebot der französischen Nationalmannschaft berufen. Er stand im erweiterten Aufgebot zur Europameisterschaft 2014, kam dort aber noch zu keinem Einsatz. Bei der Weltmeisterschaft 2015 wurde er Weltmeister, wobei er im Finale ein Tor erzielte. Dadurch wurden Kentin und Pascal Mahé das erste Vater-Sohn-Duo, das mindestens je einen Handball-Weltmeistertitel gewonnen hat. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gewann er die Silbermedaille. 2017 gewann er zum zweiten Mal den WM-Titel. Bei der WM 2019 gewann er die Bronzemedaille, bei der WM 2021 unterlag er im Spiel um Platz 3 gegen Spanien. Mit Frankreich gewann er bei den Olympischen Spielen in Tokio die Goldmedaille. Bei der Weltmeisterschaft 2023 gewann er mit Frankreich die Silbermedaille. Bei der Europameisterschaft 2024 gewann er mit Frankreich die Goldmedaille, dabei kam er in acht Spielen zum Einsatz und warf 21 Tore. Im Oktober 2025 erklärte Mahé seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft.

Finalteilnehmer Super Globe 2013

Finalteilnehmer Europapokal der Pokalsieger 2012

Finalteilnehmer EHF-Pokal 2015

Finalteilnehmer Champions League 2019

Sieger SEHA-Liga 2019/20, 2020/21 und 2021/22

Ungarischer Meister (3): 2019, 2023, 2024

Ungarischer Pokalsieger (4): 2021, 2022, 2023, 2024

Vize-Meister der Handball-Bundesliga 2016, 2017

Finalteilnehmer DHB-Pokal 2016, 2017

Vize-Meister A-Jugend Handball-Bundesliga: 2008

Goldmedaille Weltmeisterschaft 2015 in Katar

Goldmedaille Weltmeisterschaft 2017 in Frankreich

Silbermedaille Weltmeisterschaft 2023 in Schweden und Polen

Bronzemedaille Weltmeisterschaft 2019 in Dänemark und Deutschland

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