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Kathleen Weiß

Deutsche Volleyballspielerin

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Kathleen Weiß (* 2. Februar 1984 in Schwerin) ist eine deutsche Volleyballspielerin. Sie wurde zweimal Vize-Europameisterin und spielte u. a. in der italienischen und polnischen Liga.

Kathleen Weiß begann ihre Karriere am Sportgymnasium in Schwerin und gehörte zur Nachwuchs-Nationalmannschaft. Die Zuspielerin spielte bis 2008 für den Schweriner SC. Von 2000 bis 2003 spielte sie zusätzlich in der 2. Bundesliga beim 1. VC Parchim. In dieser Zeit wurde sie auch zweimal deutsche A-Jugendmeisterin. Mit Schwerin wurde sie von 2000 bis 2002 und 2006 viermal deutscher Meisterin (2000 bis 2002 und 2006). 2001, 2006 und 2007 gewann sie zusätzlich den DVV-Pokal.

2003 gab Weiß ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft. Mit dem DVV-Team schaffte sie 2004 die Qualifikation für die Olympischen Spiele, gehörte aber beim Turnier nicht zum Kader. Bei der Volleyball-Weltmeisterschaft 2006 erreichte sie den elften Platz. 2007 folgte der sechste Platz bei der Europameisterschaft. Bei der Militär-Weltmeisterschaft 2008 in Warendorf wurde sie mit ihrer Mannschaft Vize-Weltmeisterin.

Zur Saison 2008/09 wechselte sie in die Niederlande zu Martinus Amstelveen. In ihrem ersten Jahr als Vollprofi unter Trainer Avital Selinger gewann sie den Supercup sowie den niederländischen Pokal und die Meisterschaft. Im Sommer 2009 erreichte sie mit der Nationalmannschaft beim Grand Prix in Tokio den dritten Platz und bei der Europameisterschaft in Polen den vierten Rang. Anschließend wechselte sie zum italienischen Erstligisten Despar Sirio Perugia. Bei der Weltmeisterschaft 2010 wurde sie mit dem DVV-Team Siebte. Anschließend wechselte sie zum aserbaidschanischen Verein Igtisadchi Baku. In der Saison 2011/12 spielte sie beim italienischen Erstligisten Spes Conegliano. Mit der Nationalmannschaft wurde sie im Oktober 2011 Vize-Europameisterin.

Im Januar 2012 wechselte Weiß zum italienischen Ligakonkurrenten Chieri Volley Club und im Juli 2012 zu Foppapedretti Bergamo. 2013 gewann sie mit der Nationalmannschaft die Europaliga und wurde erneut Vize-Europameisterin. 2014 wechselte die Zuspielerin zum tschechischen Erstligisten VK Prostějov. Mit dem Verein gewann sie in der Saison 2014/15 und 2015/16 jeweils das Double aus tschechischer Meisterschaft und Pokal. 2015 nahm sie mit Deutschland außerdem an den Europaspielen teil.

In der Saison 2016/17 spielte Weiß in der polnischen Liga bei MKS Dąbrowa Górnicza. Anschließend kehrte sie nach Prostějov zurück und gewann erneut das nationale Double. 2018/19 war die Zuspielerin in Bulgarien bei VK Mariza Plowdiw aktiv. Parallel zu ihrer Profikarriere hatte Weiß 2018/19 ihren ersten Auftritt in der jüngsten nationalen Seniorenspielklasse und gewann mit dem SVF Neustadt-Glewe die deutsche Meisterschaft.

Zur Saison 2019/20 wurde Weiß zunächst vom Bundesligisten Allianz MTV Stuttgart verpflichtet. Aufgrund eines Angebots mit einer Ausbildung bei der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern entschloss sie sich jedoch kurz vor Saisonbeginn, ihre sportliche Profikarriere hierfür zu beenden. 2019/20 spielte sie für den VSV Havel Oranienburg in der Dritten Liga.

In der Saison 2022/23 trat sie mit den Wildcats Stralsund in der Zweiten Liga Nord an und gewann die Zweitliga-Meisterschaft. Im Dezember 2025 wurde sie vom Erstligisten ETV Hamburg verpflichtet. Hamburg schied im DVV-Pokal 2025/26 im Achtelfinale aus und belegte in der Bundesliga den letzten Platz. Nach der Saison beendete Weiß ihre Karriere.

Profil bei der deutschen Volleyball-Bundesliga (VBL)

Profil beim europäischen Volleyballverband CEV (englisch)

Profil bei der italienischen Volleyball-Liga (italienisch)

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