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Karol Mroszczyk

Polnischer Komponist und Musikpädagoge

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Karol Mroszczyk (* 24. Januar 1905 in Ciężkowice; † 1. Februar 1976 in Sopot) war ein polnischer Komponist und Musikpädagoge.

Mroszczyk war Violinschüler von Józef Cetner und studierte von 1924 bis 1929 an der Musikakademie Krakau Komposition bei Bolesław Wallek-Walewski und Bernardino Rizzi sowie Musikwissenschaft an der Jagiellonen-Universität.

Nach Abschluss des Studiums unterrichtete er an den Staatlichen Lehrerseminaren von Borunach, Augustów und von Vilnius, wo er auch den

Distrikchor des Polnischen Lehrerverbandes leitete. Seine Ausbildung als Komponist vervollkommnete er bei Tadeusz Szeligowski. Von 1940 bis

1941 und nach der deutschen Besatzung von 1944 bis 1945 war er Erster Geiger der Litauischen Staatsphilharmonie. Daneben gab er privaten

Unterricht und unterrichtete 1944–45 auch am Staatlichen Konservatorium von Litauen.

Von 1950 bis 1953 war er Direktor der Staatlichen Musikschule Nr. 2 in Łódź, ab 1953 leitete er das Musikgymnasium und unterrichtete bis 1975 Musiktheorie an der Staatlichen Musikhochschule Łódź. 1955 erhielt er für das Werk Nad o wodzie den Preis des polnischen Komponistenverbandes, außerdem wurde er auch mit dem Goldenen Verdienstkreuz (1967) und dem Ritterkreuz des Orden Polonia Restituta (1975) ausgezeichnet.

Na ten ugór für Chor a cappella (1935)

Pieśń żniwna für Geige und Klavier (1937)

Mały poemat für Geige und Klavier (1937)

Allegro für Geige und Klavier (1939), für Streichorchester (1943)

Polonez D-dur für Geige und Klavier (1941)

Sonata h-moll für Geige und Klavier (1941)

Sonata romantyczna für Geige und Klavier (1942)

Polonez für Geige und Sinfonieorchester (1942)

Mała suita na tematy ludowe für Orchester (1942)

Dziesięć pieśni ludowych für gemischten Chor a cappella (1946)

Chmury, Lied für Stimme und Klavier (1946)

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Karol Mroszczyk | World in Stories