Karl Menrad (* 9. Juli 1944 in Titisee-Neustadt) ist ein deutscher Schauspieler.
Er studierte Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaft, bis er 1968 sein erstes Engagement am Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel als Schauspieler erhielt. Es folgten weitere Verträge, unter anderem war Menrad 14 Jahre lang am Burgtheater Wien (Ensemblemitglied von 1985 bis 1999) engagiert.
Karl Menrad liest Hörbücher für Kinder und Erwachsene, z. B. Peterchens Mondfahrt, Delfingeschichten, Die große Kinderbibel, sowie Texte u. a. von Hans Christian Andersen, Elizabeth George, Elias Canetti. Als Hörbuchsprecher wurde er u. a. von der hr2 Hörbuchbestenliste (z. B. für Kirsten Boies „Seeräuber-Moses“ und Christine Nöstlingers „Die Sache mit dem Gruselwusel“) und mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik (für „Der kleine Ritter Trenk“ von Kirsten Boie) ausgezeichnet.
Das Fernsehpublikum kennt ihn aus der ORF-/ ZDF-Serie "Schlosshotel Orth". Zuletzt hatte er Engagements im Zimmertheater Tübingen in „Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten“ von Peter Handke und im Sommer 2007 am Semmering in „Der Schwierige“ von Hugo von Hofmannsthal (Regie: Christopher Widauer).
Heute arbeitet Karl Menrad als Schauspieler, Rundfunk-, Hörbuch- und Synchronsprecher. Er lebt und arbeitet in Wien, Österreich.
2013 254. Burns Night, Wien, Burns got the Blues
2012 253. Burns Night, Wien, Tam O´ Shanter
2011 Vienna Clarinet Connection (VCC) und Karl Menrad mit ihrem musikalisch/literarischen Abend zum Thema "Klein-Wien am Pruth, in Hartberg, Baden und Berlin
2011 252. Burns Night Burns goes Classic!
2010 Ariadne auf Naxos, Lissabon
2010 Die Möwe, Armes Theater Wien
2010 Babettes Fest, Zimmertheater Tübingen
2009 250. Burns Night, Reichenau Sommertheater
2007 Ende der Engagements in Tübingen, Sommertheater Reichenau/Semmering
2005 Landestheater Bregenz: „My Fair Lady“
2004 Neues Wiener Musiktheater
2003 Tübingen: Zimmertheater u. a.: „Babettes Fest“, „Indien“, „Bouvard und Pécuchet“, „Die Stunde da wir nichts voneinander wussten“
2002 Sommertheater: „Weinberl“