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Karin Rasenack

Deutsche Schauspielerin

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Karin Rasenack (* 10. November 1938 in Berlin; † 10. Juni 2026 in Hamburg) war eine deutsche Schauspielerin. Sie war im Theater zu sehen und spielte in über 70 Film- und Fernsehproduktionen mit.

Karin Rasenack lernte das Schauspiel an der Berliner Max-Reinhardt-Schule unter Hilde Körber. Nach diversen Auftritten an Theatern ihrer Heimatstadt West-Berlin folgte ein erster Vertrag am Stadttheater Pforzheim, wo sie binnen zweier Spielzeiten in 13 Rollen, darunter sieben Hauptrollen, zu sehen war. Nach weiteren Fachverträgen und Gastspielen (in Lübeck, Aachen und Buenos Aires) erhielt sie ein Engagement am Staatstheater Wiesbaden, wo sie einige wichtige Rollen spielte (Célimène in Der Menschenfeind, Ruth in Die Heimkehr von Harold Pinter, Helena in Ein Sommernachtstraum). Anschließend wechselte sie für drei Spielzeiten an das Thalia Theater Hamburg.

Parallel dazu arbeitete sie für die Hamburger Kammerspiele, am Theater im Zimmer (1982 Volksbühnenpreis für Piaf), Ernst Deutsch Theater und für den NDR (Rundfunk und Synchronrollen). Es folgten Tourneen und Stückverträge, unter anderem reiste sie mit dem Tanztheater Wuppertal unter Pina Bausch mit dem Stück Die sieben Todsünden von Kurt Weill durch Europa und Asien. In ihrer langen Theaterkarriere spielte Rasenack über 60 Bühnenrollen, unter anderem große Rollen wie die Blanche in Endstation Sehnsucht, das Gretchen in Goethes Urfaust und die Rose von Lima in Richards Korkbein von Brendan Behan.

Rasenack begann ihre Fernsehkarriere 1967 mit einem Auftritt im Fernsehspiel des WDR Die Mohrin in einer Nebenrolle als Heidi. In der Komödie Mutschmanns Reise (1981) hatte sie dann die tragende Rolle der Anna. In der Serie Heimat von Edgar Reitz spielte sie durchgängig ab der zweiten Folge die einstige Bordellbesitzerin Lucie Hardtke und spätere Ehefrau Eduard Simons. Weitere Auftritte hatte sie in einer ganzen Reihe mehrjähriger Serien, zudem war sie in vielen deutschen Krimiserien, meist in Episodenhauptrollen, zu sehen. Insgesamt spielte Rasenack in über 70 Film- und Fernsehproduktionen. Sie war auch als Synchronsprecherin tätig.

Karin Rasenack starb am 10. Juni 2026 im Alter von 87 Jahren in Hamburg.

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Karin Rasenack | World in Stories