An diesem Tag

Karin Pfammatter

Schweizer Schauspielerin

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Karin Pfammatter (* 28. Februar 1962 in Visp) ist eine Schweizer Schauspielerin und Hörspielsprecherin.

Karin Pfammatter erlernte zunächst den Beruf der Botschaftssekretärin, ehe sie sich von 1982 bis 1986 an der Hochschule für Musik und Theater in Bern zur Schauspielerin ausbilden liess. In der Spielzeit 1986/87 debütierte sie in der Rolle der Miranda im Sturm von William Shakespeare am Theater Aachen, 1987/88 gastierte Pfammatter am Nationaltheater Mannheim. Festengagements führten sie von 1988 bis 1992 an das Staatstheater Stuttgart, von 1993 bis 1996 an das Schauspielhaus Düsseldorf und von 1997 bis 2000 an das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Nach dieser Zeit war Pfammatter an zahlreichen anderen deutschen Bühnen zu sehen, so am Schauspiel Frankfurt, an der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz und an den Münchner Kammerspielen, daneben trat sie bei den Salzburger Festspielen und am Schauspielhaus Zürich auf, wo sie von 2007 bis zum Beginn der 2010er-Jahre verpflichtet war. Nach weiteren Gastverträgen am Zürcher Theater am Neumarkt und dem Schauspiel Köln war sie von der Spielzeit 2011 bis 2019 wieder Ensemblemitglied am Düsseldorfer Schauspielhaus.

Seit 2019 ist sie festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich.

Bekannte Rollen Pfammatters waren die Titelfiguren in Penthesilea von Heinrich von Kleist, in Friedrich Schillers Jungfrau von Orleans und in Leonce und Lena von Georg Büchner. Sie spielte ferner in mehreren Stücken Shakespeares, so als Cordelia in König Lear, Viola (1996 in Recklinghausen) und Olivia (in Frankfurt) in Was ihr wollt, Margarete von Anjou in Richard III., die Amme in Romeo und Julia oder 1997 erneut im Sturm als Luftgeist Ariel.

2005 stand Karin Pfammatter erstmals vor der Kamera in der mehrfach ausgezeichneten schweizerisch-österreichischen Co-Produktion Snow White. Seitdem ist sie gelegentlich auf dem Bildschirm zu sehen, unter anderem spielte sie in drei Episoden der Krimireihe Tatort. Daneben arbeitet sie seit Beginn der 1990er-Jahre auch immer wieder für den Hörfunk.

In den letzten Jahren war sie in Produktionen zu sehen wie dem auf wahren Begebenheiten basierenden Drama Und morgen seid ihr tot (2021) oder der Deutschen Produktion Die Mittagsfrau (2023) unter der Regie von Barbara Albert, mit Mala Emde in der Hauptrolle. Ebenfalls übernahm sie eine Rolle im 2024 erschienenen Bagger Drama, dem ersten langen Spielfilm von Piet Baumgartner, der unter anderem am Internationalen Filmfestival von San Sebastian mit dem New Director Award sowie am Max Ophüls Festival in Saarbrücken gleich mit zwei Preisen ausgezeichnet wurde.

Karin Pfammatter ist mit ihrem Schauspielkollegen Oliver Reinhard verheiratet.

2011: Tatort – Der schöne Schein

2013: Tatort – Schmutziger Donnerstag

2026: Maloney – Nachbars Garten

1991: Von Liebe und Taschenmessern – Autorin: Susanne Friedmann – Regie: Hartmut Kirste

1991: Vordermann – Autor: Jürgen Geers – Regie: Detlev Ihnken

1992: Wird es gelingen, in diese Geschichte Licht zu bringen? – Autor: Olaf Baale – Regie: Eberhard Klasse

1993: Der Mörder in mir – Autor: Jim Thompson – Bearbeitung und Regie: Norbert Schaeffer

1993: Arsen und Spitzenhöschen – Autor: Tim Heald – Regie: Klaus Mehrländer

1993: Zwei scharfe Messer – Autor: Dashiell Hammett – Regie: Hartmut Kirste

1994: Getaway – Autor: Jim Thompson – Regie: Norbert Schaeffer

2002: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran – Autor: Éric-Emmanuel Schmitt – Regie: Norbert Schaeffer

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