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Karel Janeček (Komponist)

Tschechischer Komponist und Musikpädagoge und -theoretiker

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Karel Janeček (* 20. Februar 1903 in Częstochowa, Polen; † 4. Januar 1974 in Prag, Tschechoslowakei) war ein tschechischer Komponist, Musikpädagoge und -theoretiker.

Janeček besuchte von 1915 bis 1917 die Bürgerschule in Nymburk und studierte bis 1921 Elektrotechnik an der Gewerbeschule in Prag. Bereits seit seiner Kindheit hatte er Klavierunterricht, und 1921 wurde er auf Empfehlung von Vítězslav Novák am Prager Konservatorium aufgenommen, wo er bis 1924 Schüler von Jaroslav Křička war. Ab 1929 unterrichtete er Musiktheorie an der Städtischen Musikschule in Pilsen. Er war dort Dirigent der städtischen Amateurphilharmonie, Funktionär in Musikvereinen und Musikkritiker und lernte die Musikerin Helena Matoušová kennen, die 1952 seine zweite Frau wurde.

Ab 1941 war er Professor für Komposition und Musiktheorie am Prager Konservatorium. Zu seinen Schülern zählten hier Vladimír Sommer, Radim Drejsl, Miloslav Nedbal und Michal Čakrt, später auch Jaromír Hruška, Lubomír Železný und Oldřich Flosman. Privaten Kompositionsunterricht gab er Ivan Řezáč und Ivan Jirko. Gemeinsam mit Václav Holzknecht und Emil Hradecký bereitete er die Gründung der Akademie der musischen Künste (AMU) vor. Dort unterrichtete er ab 1946 Musiktheorie und leitete von 1953 bis 1973 die Abteilung Musiktheorie. Sein wichtigster Schüler war hier Bohumil Dušek. Daneben lehrte er ab 1953 mehrere Jahre Musiktheorie am Institut für Musikwissenschaft der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität.

Čtyří skladby für Klavier, 1924–25

I. smyčcový kvartet, 1924, 1925

Tři intermezza für Violine und Klavier, 1925

Vteřiny, sieben kleine Stücke für Klavier, 1928

Noc a smrt, drei Lieder für Männerchor nach Texten von Konstantin Biebl, Max Jakob und Carl Cramer, 1930

Z blízka i z dáli, drei Lieder für Frauenchor nach Texten von Julian Tuwim, Josef Hora und Arthur Rimbaud, 1930

Podzim 1930, vier Lieder für Männerchor nach Texten von Gérard Nerval, František Halas und Josef Hora, 1930

Trio für Violine, Bratsche und Cello, 1930

Čtyři malé suity für Klavier, 1930, 1939, 1964

Trio für Flöte, Klarinette und Fagott, 1931, 1963

Capriccio für Klavier, 1932, 1940, 1964

Interludia für Klavier, 1933, 1940, 1964

Světla a stíny, vier Lieder für Sopran, Alt, Tenor und Bass nach Texten von Jaroslav Seifert und Jean Cocteau, 1933–34, 1962

Hlasy ticha, Suite für Klavier, 1934

I. symfonie für großes Orchester, 1935–40

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