Jutta Treiber (* 10. Jänner 1949 in Oberpullendorf im Burgenland als Jutta Supper) ist eine österreichische Autorin.
Ihre Eltern Therese und Viktor Supper waren Kaufleute und betrieben ein Möbelgeschäft. Jutta Treiber hat einen um acht Jahre jüngeren behinderten Bruder, Walter Supper. Nach der Volksschule in Oberpullendorf besuchte sie von 1959 bis 1967 das Gymnasium in Eisenstadt, wo sie mit Auszeichnung maturierte. Danach studierte sie 1967 bis 1972 an der Universität Wien Germanistik und Anglistik. Von 1972 bis 1988 unterrichtete sie Deutsch und Englisch am Gymnasium in Oberpullendorf. Zusätzlich gab sie auch Kurse in Jazztanz und Bühnenspiel.
Seit 1988 ist Jutta Treiber freiberufliche Autorin. In der Gymnasialzeit schrieb sie für die Schülerzeitung. 1976 gewann sie ihren ersten Literaturpreis für eine Kurzgeschichte. Erste literarische Versuche umfassten Kurzgeschichten, Gedichte und Hörspiele. Es folgten Kabarettprogramme und Kurzfilme (Super 8). Ihr Werk umfasst Bilderbücher, Kinderbücher, Romane für Jugendliche und Erwachsene, Lyrik, ein Kindertheaterstück, Hörspiele, Kurzgeschichten in diversen Anthologien und Kurzfilme. Ihre Bücher wurden in bisher 29 Sprachen übersetzt. Jutta Treiber hat mehr als 3000 Lesungen in 23 Ländern Europas und Asiens gehalten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Iran, Italien, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ungarn).
Jutta Treiber ist verheiratet und hat zwei Kinder.
1980 Staatspreis für Amateurfilm
1992 Zehn besondere Bücher zum Andersentag
1992 Kinderbuchpreis der Stadt Wien für Das Dazwischenkind
1995 Jugendbuchpreis der Stadt Wien
1996 Österreichischer Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur für Der blaue See ist heute grün
2000 Preis der Stadt Cherbourg
2002 LESERstimmen 1. Platz für Herz- und Beinbruch
2004 Kulturpreis des Landes Burgenland für Literatur und Publizistik
2006 Kollektion zum Österreichischen Jugendbuchpreis
2007 Österreichischer Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur 2007 für Der Großvater im rostroten Ohrensessel
2008 Würdigungspreis für Kinder- und Jugendliteratur des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (für das Gesamtwerk auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur)
2009 Würdigungspreis für Literatur und Publizistik der Burgenlandstiftung Theodor Kery (für das literarische Gesamtwerk)
2019 Großes Ehrenzeichen des Landes Burgenland
2022 Nominierung zum Prix Chronos (Frankreich), 2. Platz