Julius Natterer (* 5. Dezember 1938 in Haggn bei Neukirchen; † 25. Oktober 2021) war ein deutscher Bauingenieur und Universitätsprofessor.
Julius Natterer wuchs als Sohn eines Försters im Bayerischen Wald auf und studierte bis 1965 Bauingenieurwesen an der TU München. Im Anschluss an sein Diplom lehrte er bis 1974 bei Rucker, Gattnar, Kupfer und Heimeshoff am Lehrstuhl für Baukonstruktionslehre und Holzbau. 1970 gründete er ein eigenes Ingenieurbüro. Natterer lehrte von 1978 bis 2005 als Professor an der EPF Lausanne. Dort leitete er das Institut für Holzkonstruktion, welches nach den Vorstellungen des Präsidenten, Maurice Cossandey, der Holzindustrie der Schweiz neue Impulse geben sollte.
1973: Erlöserkirche Eglharting (Architektur: Carl Theodor Horn)
1976: Reithalle, Riem (Architektur: Georg und Ingrid Küttinger)
1977–1979: Haus und Garten Burghardt, Regensburg (Architektur: Thomas Herzog mit Verena Herzog-Loibl, Landschaftsarchitekt Peter Latz und Künstler Rainer Wittenborn)
1979: Segelsportanlage, Dießen am Ammersee (Architektur: Wolf-Eckart Lüps und Norbert Hintermeyer)
1984: Sporthalle, Eching (Architektur: Büro 4 Wagner+Wanner mit Falterer)
1991: Abt-Gebhard-Haus, Windberg (Architektur: Thomas Herzog und Peter Bonfig)
1999: Eine-Welt-Kirche, Schneverdingen
2000: EXPO-Dach, Hannover (Architektur: Thomas Herzog)
2003: Sauvabelin-Turm, Lausanne
Dachkonstruktion Christuskirche, Heiligenstadt in Oberfranken
2018: Ehrung vom gesamten Berufsstand der Ingenieure und Architekten auf der Plenarsitzung des Forum Bois Construction in Dijon
Literatur von und über Julius Natterer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Julius Natterer. In: archINFORM.