An diesem Tag

Judith Huber (Künstlerin)

Schweizer Künstlerin und Kuratorin, geb. 1964

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Judith Huber (geboren am 11. Oktober 1964 in Falkirk) ist eine Schweizer Performance-Künstlerin und Kuratorin, die in Luzern lebt. Als Vorstandsmitglied von PANCH – Performance Art Network CH setzt sie sich für die Sichtbarkeit von Performancekunst in der Schweiz ein. Sie gewann 2018 den Performancepreis Schweiz.

Judith Huber ist in Zürich aufgewachsen. Sie hat an der HGK Luzern (heute Teil der Hochschule Luzern) Freie Kunst studiert. 2015 machte sie den Master of Contemporary Arts Practise an der Hochschule der Künste Bern.

Huber war von 1997 bis 1999 Assistentin an der Schule für Gestaltung Luzern HFG (heute Teil der Hochschule Luzern). Von 2002 bis 2007 war sie im kuratorischen Team und Vorstand der selbstverwalteten Kultureinrichtung Kaskadenkondensator Basel mit. Unter anderem organisierte sie dort Performancereihen und Auftritte als Sondergast der Messe für junge Kunst Liste Art fair in Basel.

Von 2005 bis 2011 hatte sie die künstlerische Leitung des Festivals Kunstexpander Aarau inne. 2007 gehörte sie zu den Mitbegründerinnen von OFFOFF, einem Zusammenschluss von unabhängigen Kunsträumen der Schweiz. Von 2008 bis 2017 war sie Geschäftsführerin des Forums Neue Musik Luzern.

2001 gründete Huber in Luzern das Performancefestival migma Performance, an dessen künstlerischer Leitung sie bis heute beteiligt ist. 2014 hat sie das schweizweite PANCH – Performance Art Network CH mitgegründet, dessen Kopräsidentin sie seit der Gründung ist. 2018 gewann sie mit ihrer Arbeit 2 x Fichte in Basel den Performancepreis Schweiz sowie den Publikumspreis.

Judith Huber ist an Netzwerken und selbstorganisierten Strukturen interessiert und veranstaltet in ihrem Atelier in Luzern Emmenbrücke, genannt (ort), regelmässig Performances. Bei ihrer kuratorischen Tätigkeit arbeitet sie mit Partnern aus den Bereichen Musik und Bildender Kunst zusammen, um die Überschneidungen der drei Kunstrichtungen sichtbar zu machen, so zum Beispiel an den Performancetagen Luzern 2017 mit der Kunsthalle Luzern und dem Forum Neue Musik. Auch in ihren Performances spielen Musik und Klang eine wichtige Rolle. In ihrem künstlerischen Schaffen thematisiert sie die Beziehungen zwischen Raum, Bewegung und Körperlichkeit.

2004: Atelierstipendium Berlin

2005: Werkbeitrag Stadt und Kanton Luzern für Ushi-Gake & Ashi-Dori (zusammen mit Pascale Grau)

2008: Werkbeitrag Stadt und Kanton Luzern für performative Wort- und Literaturprojekte (zusammen mit p&s netzwerk Kultur)

2015: Arbeitsaufenthalt Casa Zia Lina Elba (zusammen mit Christoph Stehlin)

2018: Performancepreis Schweiz

2018: Publikumspreis Performancepreis Schweiz

2018: Werkbeitrag Kanton Luzern

2019: Atelieraufenthalt NAIRS Zentrum für Gegenwartskunst

2004: ring ring; Performancefestival Bone Bern, mit Pascale Grau

2004: Brut; La Bâtie, Festival de Genève

2005: Snapshots; Performance, Ausstellungsraum Restitution Berlin

2005: FIZZICAL II; Stromereien Zürich

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