Juan José Saer (* 28. Juni 1937 in Serodino, Provinz Santa Fe; † 11. Juni 2005 in Paris) war ein argentinischer Schriftsteller.
Der Sohn syrischer Einwanderer studierte Jura und
Philosophie, war Professor für Literatur in Argentinien und emigrierte 1968 nach Frankreich.
Er erhielt für sein Buch „La Ocasion“ 1988 den renommierten spanischen Literaturpreis Premio Nadal sowie in Frankreich den Prix France Culture.
Sein bekanntestes Werk ist der 2005 in Deutschland erschienene Kriminalroman Ermittlungen.
El entenado, 1983, dt. Der Vorfahre, Piper, München 1993 ISBN 3-492-11691-4.
La ocasión, 1988, dt. Die Gelegenheit, Piper, München 1992 ISBN 3-492-11567-5.
La pesquisa, 1994, dt. Ermittlungen, DuMont-Literatur-und-Kunst-Verlag, Köln 2005 ISBN 3-8321-7906-2.
David Freudenthal: Juan José Saer. In: Kritisches Lexikon zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur. 69. Lieferung, März 2006.
Literatur von und über Juan José Saer. In: Katalog des Ibero-Amerikanischen Instituts Preußischer Kulturbesitz, Berlin.
Literatur von und über Juan José Saer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Morde hüben wie drüben. Vera Elisabeth Gerling über die Übersetzung von Ermittlungen durch Hanna Grzimek, in ReLÜ, Rezensionszeitschrift, 2, 2005
Vom Verschweigen des Ungesagten. Ermittlungen in der Presse. Gerling über die Rezensionen zu dem Roman in der Übersetzung Grzimeks, ebd. 4, 2006