Juan Carlos Dávalos (* 11. Januar 1887 in Villa San Lorenzo, Provinz Salta; † 6. November 1959 in Salta) war ein argentinischer Schriftsteller.
Juan Carlos Dávalos entstammte der nordargentinischen Andenprovinz Salta, in der er den Großteil seines Lebens verbracht hat. 1904 gründete er zusammen mit Schulfreunden die Zeitschrift „Sancho Panza“. Im Anschluss an seine Ausbildung am Colegio Nacional in Salta hatte er verschiedene öffentliche Ämter inne, war Lehrer, Leiter des Provinzarchivs von Salta und der dortigen Bibliothek.
Sein Sohn ist der Musiker und Schriftsteller Jaime Dávalos.
Dávalos veröffentlichte ein umfangreiches Werk, das thematisch um seine engere Heimat und das Leben in den Anden Argentiniens kreist, aber trotzdem auch außerhalb der Grenzen seines Landes durchaus Interesse verdiente. Dennoch gilt Dávalos vorwiegend als Heimatschriftsteller, der kaum in Darstellungen argentinischer Literatur erwähnt wird. Er verfasste Gedichte, Theaterstücke, Essays und Erzählungen.
Ähnlich wie Mateo Booz und Fausto Burgos galt Dávalos als Heimatschriftsteller, der sich dem großstädtischen Literaturbetrieb zeit seines Lebens verweigerte.
De mi vida y de mi tierra, (Salta, 1914)
Cantos de la montaña (Buenos Aires, 1921)
Salta, su alma y sus paisajes (Buenos Aires, 1947)
El viento Blanco (Buenos Aires, 1922)
Airampo (Buenos Aires-Córdoba, 1925)
Los buscadores de oro (Buenos Aires, 1928)
Los gauchos (Buenos Aires, 1928)
Los casos del zorro (Buenos Aires-Córdoba, 1925)
Relatos lugareños (Buenos Aires, 1930)
Los valles de Cachi y Molinos (Buenos Aires, 1937)
Estampas lugareñas (Tucumán, 1941)
La Venus de los barriales (Tucumán, 1941)
Cuentos y relatos del norte Argentino. Buenos Aires, 1946