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Joseph Triebensee

Österreichischer Oboist und Komponist

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Joseph Triebensee (* 21. November 1772 in Wittingau, Böhmen; † 22. April 1846 in Prag) war ein österreichischer Oboist und Komponist.

Triebensee kam bereits als junger Mann nach Wien und wirkte am 30. September 1791 als 2. Oboist bei der Uraufführung von Mozarts Oper Die Zauberflöte mit. 1793/94 gehörte er zum Orchester des Kärntnertor-Theaters. Von 1794 bis 1808 leitete er die achtköpfige „Harmoniemusik“ des Fürsten Alois I. Liechtenstein. Während dieser Zeit, am 2. April 1798, gehörte er zu den Mitwirkenden einer Aufführung von Beethovens Quintett op. 16 für Klavier und Bläser, bei der Beethoven selbst den Klavierpart spielte.

Von 1811 bis 1816 war Triebensee Theaterkapellmeister in Brünn und 1816 bis 1838 als Nachfolger von Carl Maria von Weber Kapellmeister am Ständetheater in Prag. Von 1816 bis 1819 war er auch Gesangslehrer am Prager Konservatorium.

Er war mit Johann Nepomuk Wendts Tochter Maximiliane verheiratet.

1798: Die Liebe macht kurzen Prozess oder Heirat auf gewisse Art, Oper

1798: Jägerfreude. Eine kleine Kantate in zwey Abtheilungen, gewidmet Fürst Alois von Liechtenstein

1799: Der rote Geist im Donnergebirge, Oper, zweiter Akt von Ignaz von Seyfried

1820: Die wilde Jagd, Oper, März 1820 Prag, Ständetheater

1821: Die Ehemänner nach der Mode, Oper

1824: Telemach auf der Insel Ogyga, Oper, Jan. 1824 Prag, Ständetheater

Paul E. Bierley und William H. Rehrig: The heritage encyclopedia of band music: composers and their music, Westerville, Ohio 1991, ISBN 0-918048-08-7.

Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Aufl., Freiburg-Tiengen 1994, ISBN 3-923058-07-1.

Liste der Bühnenwerke von Joseph Triebensee auf Basis der MGG bei Operone

Noten und Audiodateien von Joseph Triebensee im International Music Score Library Project

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Joseph Triebensee | World in Stories