An diesem Tag

Jonas Salk

US-amerikanischer Arzt und Immunologe

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Jonas Edward Salk (* 28. Oktober 1914 in New York City; † 23. Juni 1995 in La Jolla, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Arzt und Immunologe. Er entwickelte den inaktivierten Polioimpfstoff gegen Kinderlähmung (Polio).

Privatleben und familiärer Hintergrund

Jonas Salk wurde in New York City als erster Sohn der russisch-jüdischen Eltern Daniel und Dora Salk geboren. Die Familie wohnte zunächst in Ost-Harlem, dann in der Bronx und schließlich in Queens.

Der Vater war Damenschneider und wollte seinen drei Söhnen eine gute Schulbildung zukommen lassen.

Jonas Salk war seit 1939 mit Donna Lindsay verheiratet und hatte drei Söhne: Peter, Darrell und Lee. 1968 ließen sie sich scheiden und Salk heiratete 1970 Françoise Gilot, die frühere Geliebte von Pablo Picasso.

Salk starb am 23. Juni 1995 in La Jolla (Kalifornien). Er wurde auf dem Friedhof El Camino Memorial Park in San Diego beigesetzt.

Im Alter von 12 Jahren trat Salk in die Townsend Harris High School ein, eine Privatschule für begabte Schüler, auf der die Schüler ein Vierjahrespensum in drei Jahren bewältigen mussten. Salk galt schon damals als Perfektionist, der alles las, was er in die Finger bekam. Für die erfolgreichen Schüler war der erfolgreiche Abschluss der Schule der Einstieg ins City College of New York (CCNY).

Salk immatrikulierte sich dort mit 15 Jahren im September 1930 auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise.

Auf Drängen seiner Mutter gab er Pläne, Rechtsanwalt zu werden, auf und konzentrierte sich auf Kurse, die als Voraussetzung für das Medizinstudium nötig waren. Obwohl die Ausstattung des Colleges sehr dürftig war (keine Forschungslaboratorien, eine sehr unvollständige Bibliothek, wenige bedeutende Dozenten), schloss Salk als einer der besten Studenten mit dem Bachelor of Science in Chemie ab und erhielt ein Stipendium für das Medizinstudium an der New York University.

Schon bald entschloss er sich, nicht praktizierender Arzt zu werden, sondern sich der Forschung zu widmen. Er pausierte sogar ein Jahr an der medizinischen Fakultät, um Biochemie zu studieren, später konzentrierte er sich vorwiegend auf Bakteriologie, da sein Interesse, wie er sagte, eher darauf gerichtet war, der Menschheit insgesamt als einzelnen Patienten zu helfen. Laborarbeit gab seinem Leben eine neue Richtung.

Im Abschlussjahr seines Medizinstudiums arbeitete er zwei Monate freiwillig im Labor von Thomas Francis junior, der kurz zuvor Mitglied der Medizinischen Fakultät geworden war, nachdem er für die Rockefeller Foundation gearbeitet und den B-Typ des Influenzavirus entdeckt hatte. Durch Francis wurde Salk in die Welt der Virologie eingeführt und er „biss sich fest“.

1939 wurde er zum Doktor der Medizin (Medical Doctor) promoviert.

Tätigkeit als Arzt und Forscher

Assistenzarzt am Mount Sinai Hospital

Nach Abschluss des Medizinstudiums begann Salk 1939 seine Tätigkeit als Assistenzarzt am Mount Sinai Hospital in New York, wo er erneut im Labor von Francis arbeitete.

Obwohl er sich hauptsächlich auf die Forschungsarbeit konzentrierte, zeigte er auch „enorme Fähigkeiten als Kliniker und Chirurg“.

1941 beendete Salk die Assistententätigkeit am Mount Sinai und erhielt auf Vermittlung des inzwischen an die University of Michigan gegangenen Francis ein Stipendium des National Research Council. Inzwischen waren die USA im Krieg und Salk hätte eigentlich einen Posten als Militärarzt annehmen sollen, doch gelang es Thomas Francis, ihn als „wichtigen Forscher auf einem Gebiet, das für die nationale Verteidigung von höchster Bedeutung war“, zu reklamieren, sodass Salk im Frühjahr 1942 die Arbeit in Ann Arbor aufnehmen konnte.

Entwicklung des Influenza-Impfstoffs zusammen mit Thomas Francis

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