John Mills-Cockell (* 19. Mai 1943 in Toronto, Ontario) ist ein kanadischer Komponist.
Mills-Cockell studierte am Konservatorium und der Universität von Toronto Klavier bei John Coveart, Komposition bei Samuel Dolin und elektronische Musik bei Gustav Ciamaga. 1967 gewann er den BMI Student Composer Awards für seine Movements für Orchester und Reverberation für Soloposaune und zwei Tonbänder.
Seit 1966 gehörte er der Mixed-Media-Gruppe „Intersystem“ (mit dem Bildhauer Michael Hayden, dem Architekten Dik Zander und dem Lyriker Blake Parker) an, die eine Kompositions- und Interpretationsmethode verfolgte, bei der Musik, Film und bildende Kunst integriert werden. Mit der Gruppe Syrinx gab er zwischen 1970 und
1972 Konzerte, trat im Rundfunk auf und spielte die Alben Syrinx und Long Lost Relatives ein.
Nach einem Englandaufenthalt kehrte er 1974 nach Kanada zurück, wo er seither vorrangig als Komponist wirkt. Neben zahlreichen Mixed-Media-Stücken komponierte Mills-Cockell Stücke für kammermusikalische Besetzung und für elektronische Instrumente sowie Film- und Theatermusiken.
For Internal Use Only. Ballett, 1971
Lies (von Jonathon Reid und Peter Walsh), Filmmusik, 1976
The Clown Murders (von Martyn Burke), Filmmusik, 1976
Deadly Harvest (von Martin Lager, Regie Timothy Bond), deutsch 1993 – Welt im Chaos, Filmmusik, 1977
Mondo Strip (von Paul Fulford, Regie Anthony Kramreither), Filmmusik, 1980
Monster im Nachtexpreß (Terror Train, von T. Y. Drake, Regie Roger Spottiswoode), Filmmusik, 1980
Humongous (von William Gray, Regie Paul Lynch), Filmmusik, 1982
Moving Targets (von Ian Sutherland, Regie John Trent), Filmmusik, 1983
A Midsummer Night’s Dream (von William Shakespeare), Schauspielmusik, 1983
Striker’s Mountain (Im Reich der weißen Berge) (von Wendy Wacko und Pete White, Regie Alan Simmonds), Filmmusik, 1985
The Little Vampire (Der kleine Vampir), Filmmusik, 1986
Romeo and Juliet (von Shakespeare), Schauspielmusik, 1986
The Tempest (von Shakespeare), Schauspielmusik, 1987