Johanna Orsini-Rosenberg, auch Johanna Orsini (* 21. Mai 1968 in Klagenfurt) ist eine österreichische Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin aus der Familie Orsini-Rosenberg.
Johanna Orsini-Rosenberg studierte Violine an der Hochschule für Musik in Wien und absolvierte die Schauspielausbildung von 1987 bis 1991 am Mozarteum Salzburg mit Mag. art ab. Darauf folgten Theaterengagements u. a. am Burgtheater Wien, bei den Salzburger Festspielen, am Deutschen Theater Göttingen, beim Volkstheater Wien und am Schauspielhaus Graz, beim Stadttheater Klagenfurt, am Rabenhof Theater und am TAG Wien.
Neben den Engagements an verschiedenen Bühnen produzierte sie zahlreiche Eigenproduktionen und hatte Gastspiele im In- und Ausland, darunter 2014/15 „Der Zorn der Eleonore Batthyany“ im Winterpalais des Prinzen Eugen in Wien. Die erste Kinorolle als „Bertha Zuckerkandl“ hatte Orsini-Rosenberg 2009 in Mahler auf der Couch von Percy und Felix Adlon, 2012 die erste Hauptrolle im Spielfilm Soldate Jeannette von Daniel Hoesl, der zum Filmfestival Sundance in den Wettbewerb geladen wurde und 2013 beim Internationalen Filmfestival Rotterdam den Tiger Award gewann. Johanna Orsini-Rosenberg wurde 2013 und 2025 mit dem Schauspielpreis der Diagonale ausgezeichnet.
Sie lebt mit ihrem Mann, dem Schweizer Schriftsteller Bruno Pellandini, und ihrem Sohn in Wien.
2008: Kinderspiel (Kurzfilm Filmakademie Wien), Regie: Patrick Vollrath
2009: Heim (Kurzfilm Filmakademie Wien), Regie: Hüseyin Tabak
2009: Mahler auf der Couch, Regie: Percy und Felix Adlon
2012: Soldate Jeannette, Regie: Daniel Hoesl
2013: I see a darkness (Kurzfilm), Regie: Jasmin Baumgartner
2014: Aus dem Nichts, Regie: Angela Summereder
2014: Winwin, Regie: Daniel Hoesl
2015: Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes, Regie: Julian Radlmaier
2017: Licht, Regie: Barbara Albert
2018: L’Animale, Regie: Katharina Mückstein
2018: Murer – Anatomie eines Prozesses, Regie: Christian Frosch
2022: Zum Tod meiner Mutter, Regie: Jessica Krummacher
2022: Serviam – Ich will dienen, Regie: Ruth Mader
2022: Alma und Oskar, Regie: Dieter Berner