Johann Michael Strickner (* 11. August 1720 in Innsbruck; † 16. November 1759 ebenda) war ein österreichischer Maler.
Johann Michael Strickner lernte zusammen mit Martin Knoller beim Maler Ignaz Pögel in Innsbruck. Er schuf hauptsächlich Fresken und Altarbilder für Kirchen im Raum Innsbruck. Er hatte eine Tochter und zwei Söhne, von denen Joseph Leopold Strickner als Maler und Kupferstecher bekannt wurde.
Deckenfresken und Altarbild Mariä Heimsuchung, Filialkirche Kranebitten, 1740–1752
Fresko über dem Eingang, Wallfahrtskirche Heiligwasser, 1743 (zugeschrieben)
Stuck und Deckenmalerei, Pfarrkirche Ampass, 1744
Deckenfresken, Pfarrkirche Mühlau, 1749
Rocaillestuckaturen und Deckenfresken, Dreiheiligenkirche Innsbruck, 1750
Chorfresken und Außenwandfresko, Pfarr- und Wallfahrtskirche Unsere Liebe Frau in Kötschach, 1750/51
Fastenkrippe, Landschaftliche Pfarrkirche Mariahilf, 1750 (zugeschrieben)
Hochaltarbild, Deckenfresken, Dekorationsmalereien, Alte Höttinger Pfarrkirche, 1752
Deckenfresken, Wallfahrtskirche hl. Antonius, Rietz, 1757
Altarblatt, Pfarrkirche Pfelders, 1759
Strickner, Johann Michael. In: Tirolisches Künstler-Lexikon. Innsbruck 1830, S. 241–243 (Digitalisat in der Google-Buchsuche)
Constantin von Wurzbach: Strickner, Johann Michael. In: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. 40. Theil. Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1880, S. 43 f. (Digitalisat).
Klaus Wankmiller: Johann Michael Strickner (1720–1759). Der Innsbrucker Barockmaler schmückte zahlreiche Kirchen mit zeitgenössischen Landschaftsbildern, in: Tiroler Heimatblätter 88 (2013), Nr. 2, S. 75–78.